Benjamin Kessel in Aktion: Seit dem 18. Dezember konnte der Verteidiger wegen einer Muskelverletzung nicht mehr für die Eintracht spielen. – Kessel lobt ihn: Rechtsverteidiger Washausen (Foto r.).
Passiert war es beim 1:1 gegen Aachen am 18. Dezember vergangenen Jahres. Es sollte sein Comeback werden, nachdem er zuvor drei Spiele Rot-gesperrt war. Der 24-Jährige kam für Benjamin Fuchs, der verletzt raus musste, ins Spiel – und musste nach 13 Minuten ebenfalls runter. „Das war schon bitter“, sagt der Verteidiger, der vom dritten bis zum 15. Spieltag stets in der Startelf gestanden – und den Job in seiner ersten Zweitliga-Spielzeit sehr, sehr ordentlich gemacht hatte.
Aber die Verletzung, die zuerst als Muskelfaserriss diagnostiziert wurde, hat ihn zurückgeworfen. Im Trainingslager in Spanien sollte er wieder eingreifen. Daraus wurde jedoch nichts. Stattdessen ging es für ihn ins Reha-Zentrum nach Mainz, wo er auf andere Eintracht-Langzeitverletzte wie Matthias Henn oder Steffen Bohl traf. „Dass Freunde da waren, hat es für mich leichter gemacht“, sagt Kessel, der danach zur weiteren Behandlung zum Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach München reiste. Eine genaue Diagnose dort steht noch aus.
Derweil vertritt ihn auf seiner Position in der Viererkette Jan Washausen – „und er macht das absolut souverän“, lobt Kessel seinen Vertreter, den er beim 1:2 bei Eintracht Frankfurt live sehen konnte. Kurios: Washausen ist nach den Verletzungen von Bohl, Kessel und Fuchs schon der vierte Rechtsverteidiger, den Coach Torsten Lieberknecht bringen musste.
tik