Der Zauberfuß schlägt zu: Braunschweigs Norman Theuerkauf (l.) nimmt Maß, Aues Torwart Martin Männel (kl. Bild) hat das Nachsehen.
Wenn aus dem Spiel heraus nichts oder nur wenig funktioniert, sind Freistöße ein probates Mittel – genau so war‘s im Erzgebirge. Die Eintracht hatte praktisch keine Chance auf den Ausgleich, ehe sich Theuerkauf in der 40. Minute den Ball zum Freistoß zurechtlegte. Und ihn aus 20 Metern unhaltbar über die Mauer in den Winkel zirkelte. „Ein Kompliment an Norman“, sagte Keeper Daniel Davari. „Dadurch hat er uns ins Spiel zurückgebracht.“ Der Sportliche Leiter Marc Arnold: „Ein Traumtor. Und so hat er den Pfostenschuss gegen Karlsruhe nur bestätigt.“
Denn das Tor in Aue war kein Ausrutscher. Gegen Karlsruhe hatte es schon beinahe geklappt, aber da landete der Ball am Aluminium. Am letzten Spieltag der Vorsaison traf Theuerkauf per Freistoß zum 4:0-Endstand gegen den FC Heidenheim.
Auch bei seinen Stationen Frankfurt II und Bremen II versenkte er den einen oder anderen Versuch. Seitdem lassen ihm die Mitspieler des Öfteren den Vortritt.
Am Sonntag, wenn die Eintracht bei St. Pauli ran muss, darf es gern wieder so klappen. Und wichtig wäre es allemal, denn noch ist sein Team ohne Sieg in der Rückrunde. Das soll sich schleunigst ändern – vielleicht wieder mit einem Theuerkauf-Freistoß?
tik