Es war eher ein Kampfspiel: Eintracht Braunschweig (Damir Vrancic l.) holte in Aue einen Punkt.
Das war allerdings in Halbzeit eins nicht absehbar. Den Gastgebern gelang früh das 1:0. Eine Hereingabe von Halil Savran konnte Keeper Daniel Davari nur noch in die Mitte klären, Jan Hochscheidt staubte zum 1:0 ab. In der Folge taten sich die Blau-Gelben ganz schwer. Keine Ruhe im Aufbauspiel, zu wenig Präzision in den Pässen, dazu viele verlorene Zweikämpfe – das war nichts. Die Eintracht hatte sogar noch Glück, dass ein verunglückter Kopfball von Julius Reinhardt nicht im eigenen Tor landete. Kurz vor der Pause dann das 1:1 – per Freistoß. Norman Theuerkauf zirkelte den Ball von halbrechts wunderbar aus 20 Metern in den Winkel.
Zu Beginn des Durchgang zwei wurden die Gäste besser, hatten nun mehr Kontrolle über das Spiel, ließen den Ball besser laufen. Eine tolle Partie war‘s auf dem Auer Acker trotzdem nicht, aber immerhin. Die erste gute Möglichkeit hatte Braunschweigs Ermin Bicakcic, der aber vorbeiköpfte. Ronny König kam auf der Gegenseite dem Tor näher, sein Kopfball landete an der Latte.
In der Folge fehlten bei beiden Teams die klaren Aktionen. Doch eine dicke Chance gab‘s noch – für Aue. Enrico Kern steckte auf Tobias Kempe durch, der allein vor Davari auftauchte, aber der Keeper hielt. Danach wurde Eintrachts Domi Kumbela noch eine gute Chance wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung abgepfiffen – das war‘s.
tik/ot