Hatte Glück im Unglück: Torhüter Daniel Davari (r.) kam nach einem Zusammenprall ins Krankenhaus, soll aber ohne schwerwiegende Verletzung davongekommen sein.
Eintrachts Trainer Torsten Lieberknecht atmete erst mal tief durch, erklärte aber: „Das war schon heftig.“ Davari war unglücklich mit einem Kollegen zusammengerasselt, verkrampfte daraufhin, hatte sogar Lähmungserscheinungen. Deniz Dogan, Domi Kumbela und Mirko Boland leisteten erste Hilfe, halfen dabei, den Kiefer zu öffnen, um sicherzustellen, dass der 24-Jährige nicht seine Zunge verschluckt. „Die drei haben sich vorbildlich verhalten“, lobte Lieberknecht, der das Training sofort abbrach: „Ans Weitermachen war nicht mehr zu denken.“ Zu tief saß der Schock bei allen Blau-Gelben.
Davari muss zwei Tage im Krankenhaus bleiben und sich weiteren Untersuchungen unterziehen. Auch wenn es ihm gestern Nachmittag schon wieder besser ging – für das Spiel in Aue am Montagabend kommt er wohl nicht in Frage. „Davon ist auszugehen“, sagte der Trainer, der eine weitere Hiobsbotschaft bekam.
Dass die Muskelverletzung von Benjamin Kessel schwerer ist, als zunächst angekommen, war klar (AZ/WAZ berichtete). Die Untersuchung gestern hat dies bestätigt. Kessel fällt lange aus, intern wird von acht Wochen ausgegangen.
tik