Den Ball bitte flachhalten: Noch liegen Trainer Torsten Lieberknecht und die Eintracht voll im Punkte-Soll (Foto l.). – Das Quäntchen Glück fehlt zurzeit: Jan Washausen (l.) und Co. warten nun schon seit fünf Spielen auf einen Sieg, ein paar Pünktchen fehlen noch zum Klassenerhalt.
Seit fünf Partien müssen sie schon auf einen Dreier warten – so lange wie noch nie in dieser Spielzeit. Und erst einmal unter Trainer Torsten Lieberknecht war die Durststrecke noch länger: 2008/2009 blieb die Eintracht sechs Spiele lang ohne Sieg (vom elften bis zum 16. Spieltag). Der Knoten damals platzte mit einem tollen 4:0 in der Heimpartie gegen Unterhaching.
Warum es momentan nicht so läuft wie noch in der Hinrunde, „das ist schwer zu erklären“, sagte Daniel Davari. Der Keeper war in Aue der beste Braunschweiger. Seine Analyse: „Der letzte Pass fehlt zurzeit häufig. Das sind Dinge, die im Training stets klappen. Aber gerade fehlt das Quäntchen Glück. Das müssen wir uns jetzt wieder neu erarbeiten.“
Zudem mangelt es dem Team an der Lockerheit, die noch in der Hinrunde vorhanden war. Spielerisch sind die Auftritte zuletzt kaum mit denen in der ersten Saisonhälfte zu vergleichen. „Wir machen zu viele Fehler im Aufbau, probieren zu viele schwierige Pässe“, sagte der Sportliche Leiter Marc Arnold in der Halbzeitpause des Aue-Spiels. Das müssen die Blau-Gelben jetzt schnell abstellen – am Sonntag geht‘s zum FC St. Pauli.
Und dass sich die Eintracht auf dem 13-Punkte-Vorsprung nicht ausruhen darf, zeigt ein Blick auf die vergangene Bundesliga-Saison: Da stieg Frankfurt noch ab – trotz eines Elf-Punkte-Vorsprungs…
tik