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Zuck: Torknoten rechtzeitig geplatzt

Fußball: Eintracht Zuck: Torknoten rechtzeitig geplatzt

Alle sprachen nach dem 2:1 am Sonntag bei 1860 München natürlich über das Traumtor von Raffael Korte, der per Lupfer zum Sieg für den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten getroffen hatte. Da geriet das 1:0 durch Hendrick Zuck fast ein wenig in Vergessenheit - doch für ihn persönlich ganz sicher nicht...

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Sein zuvor letztes Tor: Hier trifft Hendrick Zuck (M.) im November 2012 für Kaiserslautern.

Quelle: Imago

Denn schließlich war es sein erster Pflichtspiel-Treffer für die Eintracht und zugleich sein erstes Tor seit dem 16. November 2012. Damals traf er für seinen Ex-Klub Kaiserslautern zum 1:0-Sieg gegen Cottbus - und sein Ding am Sonntag war mindestens genauso wichtig. „Durch die Führung hatten wir mehr Selbstvertrauen, waren gut drin in der Partie“, sagt Zuck, der bei seinem Schuss ins kurze Eck seine ganze Schlitzohrigkeit unter Beweis stellte.

In den Partien zuvor hatte der 24-Jährige auch bereits die eine oder andere dicke Chance gehabt. Doch bis zum Sonntag hatten stets ein paar Zentimeter gefehlt, oder ein Fuß war noch im letzten Augenblick dazwischen - ein Bild, das sich auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt. Doch in München haben die Blau-Gelben endlich mal so richtig abgezockt gespielt. „In unserer Situation ist uns natürlich ein großer Stein vom Herzen gefallen, dass wir gewinnen konnten“, erklärt Zuck, der nach seinem Wechsel aus Freiburg bereits achtmal in der Startelf gestanden hatte.

Auch am Mittwoch (19 Uhr), wenn die Eintracht im Pokal bei Viertligist Würzburger Kickers ran muss, wird der Linksaußen voraussichtlich wieder in der ersten Elf stehen. „Wir wollen in die dritte Runde“, sagt Zuck, der jedoch auch vor dem Spitzenreiter der Regionalliga Bayern warnt: „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen.“ Aber mit einem weiteren Zuck-Tor sollte es doch klappen mit dem Weiterkommen…

tik/rf

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