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Zu unkonzentriert und mit falscher Einstellung

Eintracht Braunschweig Zu unkonzentriert und mit falscher Einstellung

Das können sie viel besser! Die Braunschweiger Zweitliga-Fußballer zeigten gestern beim Karlsruher SC über weite Strecken keine gute Leistung. Die 0:1-Pleite war deswegen „nicht unverdient“, wie Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht zugeben musste.

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Zufrieden sieht anders aus: Eintrachts Trainer Torsten Lieberknecht bemängelte fehlende Konzentration.

Quelle: dpa / Uwe Anspach

Der 41-Jährige hatte vor den Stärken des Gegners gewarnt, vor allem vor der spielstarken Offensive. Doch seine Elf ließ zu viele gefährliche Szenen vor dem Tor zu. „Die Mannschaft insgesamt, aber auch die einzelnen Spieler waren sehr unkonzentriert“, schimpfte Lieberknecht. „Und die Karlsruher haben gezeigt, warum sie zuletzt ungeschlagen geblieben sind, haben sehr druckvoll gespielt.“

Vor dem Gegentor sah zudem der zuletzt so starke Ken Reichel gar nicht gut aus, ließ sich von KSC-Stürmer Rouwen Hennings abkochen. „Wir hatten nicht die richtige Einstellung“, erklärte der Verteidiger selbstkritisch. „Wir haben nicht gut verteidigt, haben viele Chancen zugelassen. Der Gegner ist zu Recht mit 1:0 in Führung gegangen.“

Doch das Tor hätte zuvor auch auf der anderen Seite fallen können - wenn Raffael Korte bei seinem Volleyschuss etwas mehr Zielwasser getrunken hätte. Auch das hatte Lieberknecht vor der Partie übrigens angemahnt: Die wenigen Chancen, die der KSC zulässt, müssen auch genutzt werden, hatte der Coach erklärt.

Immerhin: In der zweiten Hälfte schaffte es die Eintracht besser, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten und zugleich druckvoller nach vorn zu spielen. „Wir haben noch einmal alles probiert und waren näher dran am 1:1 als der KSC am zweiten Tor“, so Reichel. Aber es hat gestern nicht gereicht - nun kommt Union Berlin am Samstag.

tik/es

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