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„Wir wollen das möglich machen, was möglich ist“

Eintracht Braunschweig „Wir wollen das möglich machen, was möglich ist“

Es ist Eintrachts erstes Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga seit über 28 Jahren - und es ist gleich ein richtiger Kracher: Morgen (17.30 Uhr) ist Braunschweig zu Gast beim Titelkandidaten Borussia Dortmund. „Und wir fahren mit einer gesunden Wahrnehmung dorthin“, erklärt Trainer Torsten Lieberknecht.

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Hohe Hürde für die Eintracht: Norman Theuerkauf (M.) und Co. sind morgen zu Gast in Dortmund.

Die Rollen sind ganz klar verteilt: Auf der einen Seite der Vizemeister und Champions-League-Finalist, auf der anderen der Liganeuling. Auf der einen Seite ein Marktwert von 283 Millionen Euro, auf der anderen einer von 23,4 Millionen. Noch Fragen? „Das sind andere Dimensionen für uns“, sagt auch Lieberknecht. „Daher wollen wir nicht großspurig auftreten. Wir fahren nach Dortmund, um das möglich zu machen, was dort möglich ist.“

Es ist eine kleine Gratwanderung für Eintrachts Coach: Die Spieler sollen wissen, was da auf sie zukommt, dürfen gleichzeitig aber nicht zu viel Respekt haben. Einerseits „will ich ihnen kein Alibi verschaffen“, so Lieberknecht. Andererseits will der 40-Jährige keinen Druck aufbauen, „damit die Spieler die Situation nicht ungesund aufnehmen“ - und möglicherweise verkrampfen vor den 80.645 Zuschauern, die morgen in Dortmund erwartet werden.

In der vorherigen Saison waren die Blau-Gelben noch selbst „begeistert“ (Lieberknecht) von den Auftritten der Dortmunder, vor allem in der Champions League - jetzt müssen sie selbst gegen die Startruppe von Coach Jürgen Klopp ran. „Die Jungs sollen die Situation schnell annehmen“, sagt der Braunschweiger Trainer. „Wir werden ihnen einige Dinge mit auf den Weg geben. Hinterher werden wir sehen, ob das gereicht hat, was wir ihnen vermittelt haben.“ Kann die Eintracht die Sensation packen? Es klingt jedenfalls, als hätte Lieberknecht einen Plan…

tik

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