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„Wir müssen uns besser absichern“

Eintracht Braunschweig „Wir müssen uns besser absichern“

Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht war als Profi selbst eher fürs Toreverhindern als fürs Toreschießen zuständig. Kein Wunder, dass ein Erfolgsrezept des Fußball-Zweitligisten stets die gute Abwehrarbeit war. Doch vor der Partie am Freitag (18.30 Uhr) gegen Darmstadt ist alles anders.

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Schon wieder drei Gegentore: Eintracht (r. Benjamin Kessel) fehlte auch bei RB Leipzig etwas der Durchblick.

Aus einer stabilen Abwehr mit schnellen Angriffen nach vorn - so hatte Braunschweig in den vergangenen Jahren große Erfolge gefeiert. Aber in dieser Saison gab‘s in fünf Partien bereits neun Gegentreffer, nur 1860 München und Erzgebirge Aue kassierten mehr. Und: Im Vorjahr hatte die Eintracht im gleichen Zeitraum nur ein Gegentor mehr bekommen. Damals hießen die Gegner in der 1. Liga jedoch Dortmund, Frankfurt oder Bremen.

Im jüngsten Spiel bei RB Leipzig (1:3) waren die Defizite besonders deutlich. „Wir müssen uns besser absichern“, schimpfte Lieberknecht. „Es waren 30 Meter Platz zwischen Abwehr und Mittelfeld. Das ist das Problem.“ Zum einen geht den Blau-Gelben die Kompaktheit ab, zum anderen passieren teils hanebüchene individuelle Fehler. Ähnlich klang übrigens die Schwachpunkt-Analyse in der Bundesliga.

Wie soll nun am Freitag gegen Darmstadt der Umschwung geschafft werden? „Vielleicht würde es uns mal wieder ganz gut tun, selbst in Führung zu gehen“, so Mittelfeld-Abräumer Norman Theuerkauf. In Leipzig und gegen Bochum (1:2) musste die Eintracht jeweils Rückständen hinterherlaufen - einen Versuch wäre es ja mal wert.

tik

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