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Wie stoppt Eintracht die Torfabrik?

Eintracht Braunschweig Wie stoppt Eintracht die Torfabrik?

Morgen (15.30 Uhr) endet das Fußball-Jahr 2013 für den Braunschweiger Bundesligisten mit dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim. Neben den personellen Fragezeichen und dem Ärger um Domi Kumbela (siehe Bericht) müssen die Blau-Gelben vor allem die Antwort auf eine Frage finden: Wie kann man die Offensive der Gäste stoppen?

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Die Abwehr muss dicht halten: Eintracht will morgen im letzten Heimspiel des Jahres die starke Hoffenheimer Offensive stoppen.

Quelle: dpa

Stolze 36 Tore hat die Abteilung Attacke aus dem Kraichgau in dieser Saison bereits auf ihrem Konto stehen. Nur Bayern und Dortmund haben noch häufiger getroffen. „Hoffenheim hat seine Stärken in der Offensive. Wir müssen uns in der Abwehr festigen“, fordert Kapitän Dennis Kruppke. Leicht wird das nicht. Denn das Toreschießen ist bei den Gästen auf viele Schultern verteilt. Sejad Salihovic, Anthony Modeste (beide sechs) und Kevin Volland (sieben) treffen regelmäßig, der beste 1899-Torschütze Roberto Firmino hat mit acht Treffern nur einen weniger als die Eintracht insgesamt.

Zuletzt kassierten die Blau-Gelben bei der Pleite in Augsburg aber vier Tore. „Wir dürfen nicht nervös sein, sollten nicht versuchen, irgendwelche Überdinge zu machen“, so Kruppke. „Stattdessen sollten wir unsere Stärken einbringen.“ Zumal die Gäste defensiv schwächeln: 37 Gegentore hat die TSG kassiert, mehr als alle anderen Teams. Wann soll der Eintracht-Knoten platzen, wenn nicht morgen?

Allerdings steht nicht nur die Reaktion der Profis auf die Augsburg-Pleite im Fokus. Ein weiterer Faktor wird sein, wie die Fans das enttäuschende Erlebnis verarbeitet haben. Vergangene Woche hatte es zum ersten Mal Unmut von den Rängen gegeben. „Wir dürfen uns von diesem Spiel nicht so beeinflussen lassen“, so Kruppke. Das gelte sowohl für die Spieler als auch für die Anhänger. Von ihnen wollen sich die Blau-Gelben morgen nach dem Spiel mit einem selbst gebastelten Plakat in die Winterpause verabschieden - und mit einem Sieg natürlich.

tik

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