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Weg mit der Verkrampftheit: Coach will Spaß-Fußball

Eintracht Braunschweig Weg mit der Verkrampftheit: Coach will Spaß-Fußball

Heute muss die Eintracht Farbe bekennen: Um 18.30 Uhr empfängt Braunschweig in der 2. Bundesliga den SV Sandhausen. Der Druck ist groß, ein Sieg muss her. Und Trainer Torsten Lieberknecht sagt, wie‘s gehen soll: mit Spaß-Fußball!

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Wiederholung erwünscht: Beim jüngsten Heimspiel konnten Havard Nielsen (M.) und Co. mit dem Druck umgehen, besiegten Darmstadt am vergangenen Freitag mit 2:0.

Quelle: Cagla Canidar

Das 0:1 beim FC St. Pauli war ein herber Rückschlag, die Stimmung rund um die Hamburger Straße ist angespannt. „Die Situation ist neu für die Mannschaft“, weiß der Sportliche Leiter Marc Arnold. „Aber sie hat beim 2:0 gegen Darmstadt gezeigt, dass sie damit umgehen kann. Ich bin überzeugt, dass das gegen Sandhausen auch so sein wird.“ Dafür muss vieles besser werden als in Hamburg, wo auch die Ideen fehlten. Die Spieler wirkten verkrampft.

Diese Verkrampftheit will Lieberknecht seinem Team jetzt nehmen. „Wir werden diese Situation lösen. Meine Sicht ist da nicht rosarot, sondern von felsenfester Überzeugung geprägt“, sagt der Coach, der zuletzt einige Beobachter irritiert hatte, als er nach dem Pauli-Spiel davon sprach, seinen Profis keinen Vorwurf machen zu können. „Die Mannschaft war bereit, den Kampf anzunehmen. Von daher war ich zufrieden“, so Lieberknecht. „Aber mit einem Spiel, das man verliert, bin ich natürlich nicht zufrieden.“ Das hat der Coach bei der internen Analyse deutlich gemacht.

Ob‘s etwas gebracht hat, wird sich heute zeigen. „Wir wollen wieder Fußball mit Spaß spielen“, sagt Lieberknecht, der auf einen Befreiungsschlag hofft. Nach vier Pleiten in den vergangenen fünf Spielen ist der auch nötig. „Ich werde der Mannschaft Vertrauen geben“, so der 41-Jährige. „Für mich ist das Glas immer halbvoll und nicht halbleer. Aber bei vielen ist das anders…“

Eintracht Braunschweig – SV Sandhausen
Heute , 18.30 Uhr – Eintracht-Stadion
Schiri: Christian Dietz (Kronach)
So könnten sie spielen:
EBS: Gikiewicz – Kessel, Decarli, Correia, Reichel – Theuerkauf, Boland – Hedenstad, Zuck – Bakenga, Nielsen. Es fehlen : Washausen (Kreuzbandriss), Hochscheidt (Adduktorenabriss), Oehrl (Fußverletzung).
SVS : Riemann – Pfertzel, Olajengbesi, Hübner, Achenbach – Linsmayer, Kulovits – Kuhn, Bieler, Thiede – Wooten. Es fehlen: Jovanovic, Kratz (beide Reha), Adler (Leisten-OP), Zillner (Kreuzbandriss), Kübler (Sperre), Paqarada (Bänderriss), Stiefler (Bauchmuskelzerrung).

tik

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Eintracht Braunschweig
Dreifacher Torschütze: Sandhausen gewann zuletzt dreimal in Folge mit 1:0, Andrew Wooten erzielte dabei alle Treffer.

Eintracht gegen Sandhausen: Der Braunschweiger Fußball-Zweitligist hat noch nie gegen das Team aus Baden-Württemberg verloren. Das soll auch heute Abend (18.30 Uhr) im Heimspiel so bleiben. Doch bei den Gästen ist Vorsicht geboten - vor allem bei Ballverlusten.

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