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Wahnsinn in Unterzahl: 4:2-Sieg gegen Aue

Eintracht Braunschweig Wahnsinn in Unterzahl: 4:2-Sieg gegen Aue

Braunschweig. Was für ein Spiel: Dank einer Energieleistung nach der Pause siegte Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig Montagabend mit 4:2 (1:2) gegen Erzgebirge Aue.

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Aues Bobby Wood (l.) jubelt nach seinem Treffen zum 1:1, aber am Ende jubelte die Eintracht. Hendrick Zuck (r.) hatte mit seinem Treffer zum 2:2 das Spiel erneut gedreht und den Löwen-Sieg eingeleitet.

Quelle: dpa (2)

Es hatte gut begonnen: Nach exakt 100 Sekunden lag der Ball im Gäste-Tor. Der für den fehlenden Havard Nielsen (Nackenverletzung) in die Startelf gerückte Debütant Gerrit Holtmann hatte Jan Hochscheidt von links prima bedient.

Sicherheit brachte diese Führung aber keineswegs, im Gegenteil: Aue kam zum schnellen Ausgleich, als der kaum angegriffene Bobby Wood ein Solo mit einem wuchtigen Schuss ins rechte Eck abschloss (11.). Doch damit nicht genug, das Team aus dem Erzgebirge ging sogar in Führung. Weil Nik Omladic einen Ball im Aus wähnte und reklamierte anstatt zu stören, konnte Fabian Müller von links unbedrängt flanken. Der lange Stipe Vucur köpfte zum 2:1 für Aue ein (31.).

Und die Erzgebirgler blieben dran. Nach einer feinen Freistoß-Variante tauchte Clemens Fandrich frei vor Eintracht-Torwart Rafal Gikiewicz auf, dieser konnte den Schuss jedoch zur Ecke abwehren (41.). Auch ein Schuss von Wood aus spitzem Winkel ging nur haarscharf am Braunschweiger Tor vorbei (42.).

Mit drei neuen Kräften, die in der ersten Viertelstunde nach der Pause ins Spiel kamen (unter anderem musste Holtmann verletzt raus), rannte die Eintracht gegen die drohende Niederlage an. Es gab Chancen durch Ken Reichels Volleyschuss (56.) oder Julius Dükers Kopfball (63.) - und diverse Ecken. Das 2:2 wurde jedoch herausgespielt: Max Sauer passte flach in die Mitte, wo Hendrick Zuck einschob (69.). Nur eine Minute später sah Sauer allerdings Gelb-Rot. Die Eintracht gab auch zu zehnt Gas, hatte durch Zucks Freistoß (72.) die nächste große Chance. Der Mut, auch in Unterzahl auf Sieg zu spielen, wurde schließlich belohnt: Emil Berggreen köpfte eine Flanke von Hochscheidt zum 3:2 ein (77.). Marc Pfitzner machte dann mit einem verwandelten Foulelfmeter alles klar (88.).

Eintracht – Aue 4:2 (1:2)
Eintracht: Gikiewicz – Sauer, Decarli, Reichel, Hedenstad (46. Pfitzner) – Correia – Omladic (55. Berggreen), Boland, Zuck, Holtmann (61. Düker) - Hochscheidt.
Aue: Männel - Rankovic, Vucur, Fink, Müller (82.) Hertner - Benatelli (80. Schröder) - Alibaz (20. Fandrich), Schönfeld, Kortzorg - Mugosa, Wood.
Tore: 1:0 (2.) Hochscheidt, 1:1 (11.) Wood, 1:2 (31.) Vucur, 2:2 (69.) Zuck, 3:2 (77.) Berggreen, 4:2. (88.) Pfitzner (Foulelfmeter)..
Zuschauer: 20.200 – Schiedsrichter: Kempter (Sauldorf).
Gelb: Reichel, Düker – Müller, Benatelli. Gelb-Rot: Sauer (70.).

ale

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