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Vor dem Tor ist keiner schlechter

Eintracht Braunschweig Vor dem Tor ist keiner schlechter

Das 0:1 gegen Freiburg ist aufgearbeitet, am Samstag muss die Eintracht beim FC Bayern ran. Beim Rekordmeister der Fußball-Bundesliga ist der Aufsteiger natürlich krasser Außenseiter. Und wenn er doch eine Mini-Chance in München haben will, muss er vor allem an seiner Chancenverwertung arbeiten. Denn die ist die schlechteste der gesamten Liga.

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Nicht drin: Ermin Bicakcic (l.) scheitert hier an Freiburgs Keeper Oliver Baumann, von 49 Chancen hat die Eintracht in dieser Saison erst acht verwertet - Negativwert in der Bundesliga.

Quelle: imago

Zuletzt hatten die Braunschweiger noch Probleme gehabt, sich überhaupt Tormöglichkeiten zu erspielen. Das war gegen Freiburg schon viel besser. „Wir haben Phasen gesehen, in denen wir gegen einen gut organisierten Gegner geduldig gespielt haben und so zu Chancen gekommen sind“, lobte Coach Torsten Lieberknecht. Allein: Das Verwerten gelang nicht.

Und das passt in die Statistik: Von 49 Möglichkeiten in dieser Saison haben die Blau-Gelben gerade einmal acht genutzt. Das ergibt einen Wert von 16,3 Prozent – weniger cool zeigt sich kein anderes Team.

Doch kann man das überhaupt trainieren? Lieberknecht sagt: „Ja – und das tun wir auch.“ Im Training klappt‘s ganz gut, „da wollen die Spieler oft die Netze kaputtschießen“. Das ist ein Problem. Denn statt des einfachen Balls probieren die Profis häufig den schwierigeren. Und scheitern dann. So wie gegen Freiburg. „Ich sage den Jungs immer: ‚Es kommt nicht auf die Härte an, sondern wie platziert der Schuss ist‘“, erklärt der Coach, der weiß, dass man in der Bundesliga eben nicht so viele Gelegenheiten bekommt. Umso wichtiger ist es da, dass man die wenigen auch nutzt.

Abwehrboss Deniz Dogan bringt es im besten Fußballer-Jargon auf den Punkt: „Wir müssen einfach mal einen reinwichsen.“ Eine gute Gelegenheit wäre die Partie bei den Bayern. Die haben allerdings erst sieben Gegentore in dieser Saison kassiert – der mit Abstand beste Wert der Liga. Aber irgendwann muss der Knoten doch platzen...

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