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Volle Konzentration auf die drei Punkte

Eintracht Braunschweig Volle Konzentration auf die drei Punkte

Mit einem Rekordaufgebot von 2600 Polizisten wird das Niedersachsen-Derby der Fußball-Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) zwischen der Eintracht und Hannover geschützt, es wird mit Randale gerechnet (AZ/WAZ berichtete). Kann man sich da als Spieler überhaupt aufs Sportliche konzentrieren?

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Im Hinspiel brannte es vor allem auf den Rängen: Doch die Eintracht-Profis (r. Kapitän Dennis Kruppke) wollen sich vom Drumherum vorm Derby gegen 96 nicht ablenken lassen.

Die Braunschweiger wollen es zumindest probieren und sich nicht von dem ganzen Drumherum beeindrucken lassen. Und bis auf ein paar Medientermine mehr läuft die Trainingswoche der Blau-Gelben auch ganz normal ab. „Aber wir wissen natürlich, dass es ein besonderes Spiel ist, vor allem für das Umfeld. Wir laufen ja nicht mit Scheuklappen vor den Augen rum“, erklärt Eintrachts Mittelfeldläufer Mirko Boland.

Vor dem 0:0 im Hinspiel Anfang November hatte es Krawalle gegeben, während der Partie wurde in beiden Fanlagern viel Pyrotechnik abgebrannt. Das ist den Profis natürlich nicht verborgen geblieben. „Wir müssen da auf die Polizei vertrauen und uns auf unsere Aufgabe konzentrieren“, sagt Boland. „Aber sobald der Anpfiff ertönt, ist man so fokussiert, dass man vieles gar nicht wahrnimmt.“ Auch Innenverteidiger Ermin Bicakcic fordert: „Wir müssen mit der ganzen Situation professionell umgehen.“

Eine zusätzliche Brisanz bekommt das Derby, weil inzwischen nicht nur die Eintracht, sondern auch 96 gegen den Abstieg kämpft. „Aber wir sehen darin kein zugewinnendes Moment für die Gefahrensituation“, erklärte Roger Fladung, der Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig. Alle hoffen, dass es nur auf dem Rasen heiß zugeht.

tik

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