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Viel Lob für Ryu: „Wird uns helfen“

Fußball - 2. Liga Viel Lob für Ryu: „Wird uns helfen“

Ein halbes Jahr bei der Eintracht und dann wieder weg? Auf den ersten Blick ist die Leihe von Seung-Woo Ryu aus Leverkusen ungewöhnlich für den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten. Doch der Plan könnte aufgehen. Die Mitspieler sind jedenfalls voll des Lobes über den Neuzugang.

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Soll sich schnell integrieren: Seung-Woo Ryu (v.) hat kein Problem mit der kurzen Leihzeit bis zur Winterpause.

Zwei Trainingseinheiten und ein Einsatz über 45 Minuten am Samstag im Pokal beim Bremer SV (1:0) - viel Kontakt hatte der 20-jährige Koreaner noch nicht zu seinen neuen Teamkollegen. Aber die sind jetzt schon begeistert von der Neuerwerbung. „Er ist ein klasse Spieler, hat gute Aktionen drauf. Wir können uns auf einiges freuen“, ist Kapitän Dennis Kruppke sicher. Und Stürmer Havard Nielsen, der in Bremen schon ganz gut mit Ryu harmonierte, erklärt: „Er ist sehr gut am Ball. Ich denke, er wird uns helfen können.“

Dass er das passende Rüstzeug mitbringt, deutete Ryu bei seinem ersten Auftritt an. Doch viel wird davon abhängen, wie schnell die Integration ins Team klappt. Dabei ist der Zeitdruck groß, denn die Leihzeit endet bereits in viereinhalb Monaten. Der Spieler selbst macht sich darüber aber keine großen Gedanken. „Für mich ist es kein Problem, nur für die Hinserie ausgeliehen zu sein“, sagt Ryu. „Und darüber denke ich auch nicht nach. Mein erstes Ziel ist es, mit Braunschweig erfolgreich zu sein.“

Der erste Schritt zur erfolgreichen Integration: Der Koreaner bekommt noch in dieser Woche einen neuen Dolmetscher an die Seite, der Vorgänger ist bei Bayer angestellt (AZ/WAZ berichtete). Der Rest muss auf dem Platz passieren. Am Montag hatten die Blau-Gelben frei, am Dienstag stehen zwei Einheiten an. Ein kleiner Vorteil für den Neuzugang: Weil die Eintracht erst am Sonntag in Kaiserslautern spielt, ist die Trainingswoche länger als normal - und Ryu hat mehr Zeit, sich an die neuen Kollegen und das neue Umfeld zu gewöhnen.

tik

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