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Viel Krampf und viel Moral gegen Fürth

Eintracht Braunschweig Viel Krampf und viel Moral gegen Fürth

Einigkeit bei der Eintracht: Braunschweigs Zweitliga-Fußballer waren sich klar darüber, dass die Leistung beim 2:2 gegen Greuther Fürth nicht gepasst hatte - dafür aber die Moral.

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Die Power fehlte: Nicht nur Havard Nielsen (l., im Duell mit Fürths Eisenschädel Benedikt Röcker) war unzufrieden.

Quelle: Photowerk (cc)

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht war angesichts der „Freude, die man beim Training gemerkt hatte“ guter Dinge gewesen, dass seine Elf eine passende Antwort auf die Niederlage zuvor in Ingolstadt geben würde. Doch stattdessen war das Team „verkrampft und spürbar verunsichert“, so der Coach. Torschütze Benjamin Kessel gab zu bedenken: „Der Druck war groß, das darf man nicht vergessen.“

Und so lief‘s bei den Braunschweigern nicht. „Das war kein gutes Spiel von uns, ohne Power“, gab Offensivmann Havard Nielsen zu. „Die Abstände waren zu groß, wir hatten keine gute Ordnung.“ Da waren auch die Pfiffe der Zuschauer für Lieberknecht „ein Stück weit verständlich“. Keeper Rafal Gikiewicz verdeutlichte: „Wenn man im Kino einen schlechten Film sieht, dann pfeift man auch. Die ersten 30 Minuten haben wir schlecht gespielt.“

Doch die Eintracht berappelte sich und zeigte noch etwas von der mutigeren Spielweise, die Lieberknecht eigentlich erwartet hatte. „Die letzte halbe Stunde war Leidenschaft pur“, sagte Außenverteidiger Ken Reichel. „Wir wurden dafür belohnt, dass wir uns nicht aufgegeben haben. Daraus müssen wir Energie ziehen.“

Und ausgefallene Dinge waren in der Situation nicht mal nötig. „Da ist es genau richtig zu sagen, wir machen Karo einfach und spielen die Bälle bewusst lang“, so der Trainer, der froh war, dass Kessel noch das späte 2:2 gelang: „Das ist ein Moment, den man mal herbeisehnt, damit die Mannschaft das Glücksgefühl mitnimmt. Ich freue mich für sie, dass sie dieses Erlebnis hatte.“

sch/ale

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