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Viel Ballbesitz, wenig Chancen und ein nicht gegebener Elfer

Eintracht Braunschweig Viel Ballbesitz, wenig Chancen und ein nicht gegebener Elfer

Gastgeber St. Pauli war gestern Abend schwach - und dass Braunschweigs Zweitliga-Fußballer das nicht ausnutzen konnten, sagt einiges über die derzeitige Situation beim Absteiger. Das 0:1 war schon die vierte Niederlage im siebten Spiel.

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Die Durchschlagskraft nach vorn hat gefehlt: Mirko Boland (l.) und Co. erspielten sich zu wenig echte Chancen.

Quelle: Susanne Huebner

Am Freitag, beim 2:0 gegen Darmstadt, hatte es so ausgesehen, als ob die Eintracht die Trendwende geschafft hätte, es nun wieder nach oben gehen würde. Doch der Auftritt gestern war ein Rückschlag - und das, obwohl die Blau-Gelben das Spiel über weite Strecken dominierten. Denn gegen einen so schlechten Gegner, wie St. Pauli es war, muss mehr herausspringen.

Doch nach vorn wurden die Gäste zu selten zwingend. „Wir waren nicht durchschlagskräftig genug“, sagte auch Mittelfeldläufer Mirko Boland. „Und die wenigen Möglichkeiten, die wir hatten, haben wir nicht genutzt.“ St. Pauli hingegen hatte bis zur Schlussphase, als die Braunschweiger offensiver wurden, nur eine Chance - das war das Tor durch Lasse Sobiech. „Wir verlieren durch eine Standardsituation“, ärgerte sich Boland.

Coach Torsten Lieberknecht wollte seiner Elf deshalb keinen Vorwurf machen. Aber er sagte auch: „Einzig die Tatsache, dass wir nicht zwingend genug waren, könnte man bemängeln. Davon können wir uns aber nichts kaufen.“ Was ihn mehr ärgerte: „Uns ist bereits zum fünften Mal in dieser Saison ein klarer Elfmeter verwehrt worden.“ Damit meinte er die Szene, in der Sobiech Saulo Decarli im Strafraum einfach umrempelte.

Lange ärgern ist aber nicht drin: Schon am Freitag ist der SV Sandhausen zu Gast.

tik/tm

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