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„Unser Trainer ist eben emotional“

Eintracht Braunschweig „Unser Trainer ist eben emotional“

Das bittere 0:1 gegen Freiburg - es dürfte ein Nachspiel für Torsten Lieberknecht haben. Der Trainer des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten war in der 52. Minute von Schiri Wolfgang Stark auf die Tribüne verbannt worden (AZ/WAZ berichtete). Weil es nicht das erste Mal war, droht ihm eine saftige Geldstrafe.

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Stinksauer: Eintracht-Coach Lieberknecht am Spielfeldrand und auf der Tribüne (l.).

Quelle: Photowerk/Imago 15094913

Bereits in Gladbach war der 40-Jährige des Innenraums verwiesen worden. Damals hatte er eine Entscheidung von Referee Peter Gagelmann mit den Worten „Das war eine Lachnummer“ kommentiert. Gegen Freiburg hatte Lieberknecht den Ball vor dem 0:1 im Seitenaus gesehen - und nachher gesagt: „Ich weiß, dass sie mich auf dem Zettel haben. Als ob sie darauf warten, um dann ein Exempel zu statuieren.“

Der Coach weiß, was ihn jetzt erwartet. Der DFB wird ermitteln. „Ich kriege eine Strafe, weil ich Wiederholungstäter bin. Die zahle ich dann und fertig“, sagte Lieberknecht, der nebenbei fallen ließ, dass das Verfahren nach dem Gladbach-Spiel eingestellt wurde. „Weil sie nichts Festes hatten“, wie der Pfälzer erklärte. Im Team war die erneute Hinausstellung des Übungsleiters jedenfalls kein großes Thema. „Unser Trainer ist eben emotional“, kommentierte Routinier Deniz Dogan.

In den Medien hingegen wurde Lieberknechts Ausraster thematisiert. Von „Rumpelstilzchen Lieberknecht gibt den Anarcho“ (Die Welt) ist die Rede, und für die „Bild“ wurde aus Lieberknecht „Böserknecht“. Auch wird die These diskutiert, dass der Coach so nur vom schwachen Auftritt seiner Eintracht ablenken wolle. Die ist wieder Letzter - und Lieberknecht droht eine Strafe. Keine schöne Ausgangslage vorm Spiel bei den Bayern…

tik

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