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Union Berlin mit einem 1:1 gebremst

Eintracht Braunschweig Union Berlin mit einem 1:1 gebremst

Die "Eisernen" setzen ihren Aufwärtstrend in Liga zwei fort. Beim Braunschweiger Bundesliga-Absteiger erkämpften die Unioner ein verdientes 1:1-Remis. Den wichtigen Treffer erzielte erneut der ausgeliehene Maximilian Thiel. Damit bleibt Union seit vier Partien in der Fremde unbesiegt. 

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Remis gegen Union: Braunschweigs Vegar Eggen Hedenstad (r.), hier im Zweikampf mit Berlins Steven Skrzybski, hätte die Löwen fast sogar zum Sieg geführt.

Der 100. Zweitliga-Sieg gelang zwar nicht, doch nach dem 1:1 (1:1) bei Eintracht Braunschweig gab es bei dem Profis des 1. FC Union Berlin nur zufriedene Gesichter. Schließlich blieben die Berliner damit auch im vierten Auswärtsspiel in Serie ungeschlagen und verfügen nach Ende der Hinrunde in der 2. Bundesliga auf Platz elf nun über 21 Punkte.  

Torjäger Sebastian Polter brachte die Stimmung auf den Punkt: „Wir wollten unbedingt einen Punkt holen. Mit einem Zähler bei einem Aufstiegsaspiranten können wir zufrieden sein“, sagte der Torjäger.  „Bei einigen Kontern waren wir vielleicht zu unkonzentriert und haben die falsche Entscheidung getroffen“, räumte er ein und deutete an, dass bei besserer Chancenverwertung sogar ein Sieg drin gewesen wäre.  

In der von beiden Seiten offensiv geführten Partie mussten die „Eisernen“ auch im 13. von insgesamt 17 Saison-Spielen einem Rückstand hinterher laufen. Die Führung für den Bundesliga-Absteiger besorgte vor 23 050 Zuschauern Ryu Seung-Woo nach 22 Minuten. Der Südkoreaner vollendete dabei mit seinem dritten Saisontreffer eine spektakuläre Kombination, die Raffael Korte mit einer Hackenablage auf Benjamin Kessel vorbereitet hatte. Dessen flache Eingabe verwandelte Ryu aus Nahdistanz.  

Doch das in den vergangenen Wochen durch die 2:1-Siege gegen Aue und Frankfurt gewachsene Selbstbewusstsein der Berliner wurde auch in Braunschweig deutlich. So ließ die Antwort nur ganz sechs Minuten auf sich warten. Maximilian Thiel, der gegen FSV Frankfurt seinen ersten Treffer für die Köpenicker markiert hatte, traf nach Ablage von Polter aus 16 Metern ins linke untere Eck (28.). „Mein Tor habe ich mit rechts erzielt, eigentlich verlasse ich mich nicht auf meinen rechten Fuß. Wir haben defensiv sehr gut gestanden und sind nach dem Rückstand zurückgekommen“, freute sich der Torschütze.  

Vor dem Pausenpfiff hatte Björn Jopek sogar die große Möglichkeit zur Union-Führung. Doch der Mittelfeldmotor verfehlte - bedrängt von zwei Braunschweigern - die Eingabe von Polter knapp. Steven Skrzybski vergab die Chance im Nachschuss. „Wir haben ein sehr intensives und rassiges Spiel gesehen. Wir können mit diesem Punkt leben. Die überragende Defensivarbeit war der Schlüssel für den Punktgewinn“, meinte Trainer Norbert Düwel erleichtert.    

Es war das erste Remis in Liga zwei gegen die Braunschweiger, die ihrerseits im sechsten Heimspiel in Serie unbezwungen blieben, sich aber zweifellos mehr ausgerechnet hatten. Die größte Chance zum Eintracht-Sieg verpasste der Norweger Vegar Hedenstad, dessen Schrägschuss an den Pfosten klatschte (57.).

dpa

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Eintracht Braunschweig
Der Moment: In der 80. Minute wurde Jan Hochscheidt (M.) für Raffael Korte eingewechselt.

In der 80. Minute gab‘s im Eintracht-Stadion Jubel: Jan Hochscheidt wurde beim Braunschweiger Fußball-Zweitligisten eingewechselt – und hätte beim 1:1 gegen Union Berlin fast noch das Siegtor geschossen.

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