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Und es war sogar mehr drin: Eintracht 1:1 in Leverkusen

Eintracht Braunschweig Und es war sogar mehr drin: Eintracht 1:1 in Leverkusen

Diese Eintracht lässt sich einfach nicht unterkriegen! Auch nicht von einem Champions-League-Teilnehmer: Bei Bayer Leverkusen erkämpfte sich der Braunschweiger Fußball-Bundesligist am Samstag ein 1:1 (0:0). Fast unglaublich: Es war sogar der Sieg drin.

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Es war mehr drin für die Eintracht: Correia, Davari, Kumbela, Kessel, Boland und Dogan (verdeckt, v. l.) hielten mit Stefan Kießling (M.) und Leverkusen beim 1:1 gut mit.

Quelle: Susanne Hübner

Dabei ging die Partie erst mit 45-minütiger Verzögerung los - in der ersten Halbzeit passierte schlichtweg nichts. Die Eintracht stand hinten auch ohne den verletzten Ermin Bicakcic stabil, stellte die Pass- und Laufwege gut zu. Dass die erste Hälfte so langweilig war, darf ruhig als Verdienst der Blau-Gelben angesehen werden.

Aber nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf: Traumpass von Mirko Boland in den Lauf von Ken Reichel, der Linksverteidiger nahm den Ball aus spitzem Winkel volley - und knallte ihn mit 101 Kilometern pro Stunde an Bayer-Torhüter Bernd Leno vorbei. Im Gegenzug probierte es Lars Bender aus 20 Metern, Keeper Daniel Davari lenkte den Ball über die Latte.

Kurz danach wurde Damir Vrancic von Leverkusens Emre Can im Mittelfeld brutal weggecheckt - es gab Gelb, Rot wäre möglich gewesen. Der Braunschweiger blutete stark, musste mit gebrochener Nase raus. Und in Unterzahl segelte eine Flanke in den Strafraum, Marcel Correia bekam den Ball im Luftduell mit Stefan Kießling unglücklich an die Hand - Elfmeter. Der Bayer-Torjäger verwandelte sicher.

In der 62. Minute schickte Schiri Guido Winkmann dann Torsten Lieberknecht auf die Tribüne, angeblich hatte sich der Coach der Blau-Gelben zu lautstark beschwert. Doch die letzte Chance gehörte wieder der Eintracht: Boland zog in der Nachspielzeit von der Strafraumgrenze ab - und nur eine Glanztat von Leno verhinderte die ganz große Sensation.

tik

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