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Und am Ende flossen Tränen

Eintracht Braunschweig Und am Ende flossen Tränen

Als Schiri Daniel Siebert die Partie am Samstag in Nürnberg abpfiff, flossen die Tränen. Denn trotz der besten Auswärtsleistung der Saison standen Braunschweigs Bundesliga-Fußballer nach dem 1:2 mit leeren Händen da – wieder mal. „Es ist jetzt schwer, Worte zu finden. Ich bin sprachlos, es ist einfach unfassbar“, so der sichtbar mitgenommene Mittelfeldrenner Mirko Boland.

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Trost für einen der beiden Pechvögel: Eintrachts Trainer Torsten Lieberknecht (l.) mit Verteidiger Ermin Bicakcic.

Quelle: dpa

Er war jedoch nicht der Einzige, der nach der Partie mit den Tränen zu kämpfen hatte. Auch Ermin Bicakcic wurde von den Emotionen gepackt. Der Verteidiger hatte im Spiel ebenso einen Elfmeter vergeben wie Angreifer Domi Kumbela.

Zwei Strafstöße liegengelassen, dazu in Überzahl eine Führung binnen 96 Sekunden aus der Hand gegeben – „das tut so richtig weh, das ist ein Stich ins Herz“, sagte Torhüter Marjan Petkovic, der auch einen Strafstoß abwehren konnte und so dazu beitrug, dass diese Partie in die Bundesliga-Historie einging.

Vorwürfe an die beiden Eintracht-Pechvögel Bicakcic und Kumbela gab‘s keine. „Die beiden Elfmeter hätten uns zwar gut getan, aber das kann jedem passieren“, sagte Boland. Petkovic erklärte: „Man kann ihnen da keinen Vorwurf machen. Sie wollten Verantwortung übernehmen, aber es hat nicht geklappt.“

Und Trainer Torsten Lieberknecht ergänzte: „Klar sind das bittere Momente. Aber es wird den Spielern auf Jahre wichtige Erfahrungen bringen.“

Schiedsrichter Daniel Siebert (r.) zeigt Nürnbergs Raphael Schäfer die Gelbe Karte.

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Der 40-Jährige erklärte zudem, dass es keine feste Rangfolge bei Elfern gibt. Wer sich gut fühlt, soll den Strafstoß schießen. Doch am Samstag musste die Eintracht leidvoll erfahren, dass Gefühle manchmal täuschen können…

tik

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