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Trotz Rekordserie: Trainer schaut nach unten

Fußball - 2. Liga Trotz Rekordserie: Trainer schaut nach unten

Fünf Siege in Folge in der Liga - mehr hatten Braunschweigs Fußballer selbst in der Zweitliga-Aufstiegssaison 2012/13 nicht geschafft.

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Jetzt nicht überdrehen: Die Eintracht feiert einen Sieg nach dem anderen, doch Coach Torsten Lieberknecht schaut nicht nach oben.

Quelle: Photowerk (sp)

Jetzt sind sie Zweiter, am Sonntag (13.30 Uhr) geht‘s zum Karlsruher SC. Und Trainer Torsten Lieberknecht schaut immer noch lieber nach unten…

26 Punkte haben die Blau-Gelben auf dem Konto. Es hätten mehr sein können. Doch die Eintracht will, anders als so mancher Konkurrent, eigentlich nur eine stabile Saison spielen. Und von dieser Vorgabe rücken die Verantwortlichen auch erst mal nicht ab - zumindest nicht bis zur Winterpause.

„Es war wichtig, dass wir uns mehr Luft nach unten verschafft haben. Es geht höllisch eng zu in der 2. Liga“, erklärt Lieberknecht. Und er hat Recht: Die Eintracht auf Platz zwei und den nächsten Gegner Karlsruhe auf Rang acht trennen nur zwei Zähler. Die Badener können am Sonntag also vorbeiziehen.

Die Blau-Gelben und ihr Understatement: Lieberknecht hat gute Gründe, sich so zurückhaltend zu äußern - und dass er generell nicht zu großen Ansagen neigt, ist nur einer davon. Der andere und weitaus wichtigere: „Wir brauchen die Ruhe, um uns weiterzuentwickeln.“ Und um weitere Nachwuchskräfte einzubauen. So wie am Montag Maximilian Sauer beim 1:0 gegen Nürnberg. „Wir haben genügend Punkte, um Max zum Debüt zu verhelfen“, deutet Lieberknecht an, dass es immer einfacher ist, Talente zu integrieren, wenn es im Team gerade gut läuft.

Aktuell gibt sich Eintrachts Trainer daher zurückhaltend, mittelfristig will er jedoch zurück in die 1. Liga (AZ/WAZ berichtete). Seinen Spielern gefällt‘s jedenfalls schon auf Platz zwei. Interimskapitän Ken Reichel: „Jetzt wollen wir auch dort oben bleiben!“

tik/ale

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