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Trotz Pokal-Aus: Lob für couragierte Leistung

Eintracht Braunschweig Trotz Pokal-Aus: Lob für couragierte Leistung

Trotz der 0:2-Niederlage im Achtelfinale des DFB-Pokals gibt es viel Lob für den kämpferischen und couragierten Auftritt der Eintracht in der Allianz Arena des FC Bayern in München.

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Voller Einsatz: Eintrachts Benjamin Kessel (l.) im Zweikampf mit Bayerns Franck Ribéry.

Quelle: dpa

„Gegen den Rekordmeister aus München zu verlieren, ist keine Schande“, heißt es auf Eintracht.com. „Aber den Zeitpunkt, zu dem die Löwen in Rückstand gerieten, kann man durchaus als ärgerlich beschreiben. Unmittelbar vor dem Kabinengang erzielte David Alaba mit einem sehenswerten Freistoß-Treffer die Führung.“ Sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang hätten die Löwen eine beachtliche Defensivleistung gezeigt.

„Mit dem Rückstand in die Pause zu gehen war sehr ärgerlich. Da war mehr drin, wir hatten unsere Konterchancen“, sagte Ken Reichel. Saulo Decarli ergänzt: „Das ist Fußball, damit müssen wir leben. Bayern in ein Weltklasse-Gegner. Trotz der Niederlage hatten wir gute Szenen. Wir sind nicht zufrieden, aber enttäuscht kann ich von unserer Leistung auch nicht sein.“ Und auch Marcel Correia fand es unglücklich: „Wir wären gern mit dem 0:0 in die Pause gegangen. Wir haben eine ordentliche Partie abgeliefert.“

Bayern-Coach Pep Guardiola fand lobende Worte für die Eintracht. „Ich habe mal wieder gemerkt, wie schwer dieser Wettbewerb ist. Eintracht hat das super gemacht. Das war eine große Erfahrung für die Zukunft. Wir haben wenige Konter und wenige Torchancen zugelassen.“ Verärgert reagierte Guardiola auf das Nachtreten von Franck Ribéry gegen Benjamin Kessel. „Auf diesem Niveau ist das sehr gefährlich“, erklärte er nach der nicht geahndeten Aktion des Top-Stars. „Wir müssen das kontrollieren. In der Bundesliga hast du eine neue Möglichkeit. Ein Pokalspiel oder die Champions League - das ist ein Finale.“

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Löwen-Trainer Torsten Lieberknecht hat bereits das Heimspiel gegen den FC St. Pauli im Fokus (Anpfiff Samstag 13 Uhr). Es gelte an die Partie zu denken und „sofort die Regeneration zu beginnen“, mahnte der Coach.

Und in der Tat, das Nordderby im Stadion an der Hamburger Straße hat es in sich und verspricht ein spannendes Duell zu werden. Die Eintracht hat sich durch einen Fehlstart ins Jahr 2015 mit nur einem Punkt aus vier Spielen um nahezu alle Chancen im Kampf um den Aufstieg gebracht, und der FC St. Pauli steht nach einem ähnlich schlechten Start mit nur zwei Zählern am Abgrund zur 3. Liga.

jti

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