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Trainer Lieberknecht fliegt vom Platz

Eintracht Braunschweig Trainer Lieberknecht fliegt vom Platz

So deftig wie beim 0:10 im Oktober 1984 wurde es gestern nicht, doch Fußball-Bundesligist Eintracht Braunschweig kassierte bei Borussia Mönchengladbach dennoch eine empfindliche 1:4-Pleite. Es ging schlecht los, und zum Schluss flog auch noch Coach Torsten Lieberknecht vom Platz.

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Neuer Platz: Torsten Lieberknecht auf der Gladbacher Tribüne.

Quelle: cp24

Am Mittwoch hatte es seinen Ex-Mitspieler und jetzigen Dortmund-Trainer Jürgen Klopp in Neapel erwischt, gestern musste Lieberknecht spät auf die Tribüne. „Ich habe gesagt: Das war eine Lachnummer“ so der Coach, der mit einem ungläubigen „Warum?“ auf die Entscheidung von Referee Peter Gagelmann reagierte.

So schlecht, wie es aufgehört hatte, hatte es auch begonnen: Bei der Anreise vom Hotel hatte die Eintracht im Stau gestanden, das Team traf erst eine knappe Stunde vor dem Anpfiff im Stadion ein. Die erste Halbzeit ging dann auch in die Hose. „Da haben wir Gladbach das Spiel überlassen, das war zu wenig“, gab Verteidiger Deniz Dogan zu. „Das ist vielleicht auch eine Kopfsache. Wir dürfen da nicht zu viel Respekt haben. “

Nach der Pause wurde es kurz besser, doch dann sorgte der Elfer zum 1:3 für Aufregung. „Das war eine Fehlentscheidung, unbegreiflich“, so Dogan. Sein Teamkollege Mirko Boland hörte sogar noch, wie der Schiri-Assistent „Ball für Braunschweig“ in sein Headset sagte – doch Gagelmann überstimmte ihn. „Da sieht man wieder, dass wir nur dieser kleine Verein sind“, so Boland. „Aber in der zweiten Halbzeit waren wir viel mutiger, haben den Ball besser laufen lassen.“ Lieberknecht: „Da haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das ist das, was wir mitnehmen müssen.“

sch/tik

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