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Strittiger Elfer: „Nicht getroffen“

Eintracht Braunschweig Strittiger Elfer: „Nicht getroffen“

Die Eintracht verlor am Samstag mit 1:4 in Augsburg – es war unterm Strich eine völlig verdiente Pleite für den Braunschweiger Fußball-Bundesligisten. Doch es hätte vielleicht auch anders kommen können – wenn der Aufsteiger nicht durch einen höchst umstrittenen Elfmeter in Rückstand geraten wäre.

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Schoss das zwischenzeitliche 1:3 für die Eintracht: Torsten Oehrl (2. v. r.) beendete die Torflaute.

Quelle: Imago

In der 23. Minute zog Tobias Werner in den Strafraum, war bereits an Norman Theuerkauf vorbei, als er plötzlich wie vom Blitz getroffen hinfiel. Selbst mit den schärfsten Zeitlupen war nicht nachzuweisen, ob der Eintracht-Profi den Augsburger berührt hatte. Nur Schiri Knut Kircher war sich offenbar sehr sicher. „Ich war so perplex, ich wusste gar nicht, was ich sagen sollte. Mein Gefühl war, dass ich ihn nicht getroffen habe“, erklärte Theuerkauf.

Doch zu dieser Szene hätte es gar nicht kommen dürfen – wenn der kurz zuvor eingewechselte Dennis Kruppke den Ball nicht leichtsinnig vor dem Strafraum verloren hätte. „Wir müssen die Situation viel klarer bereinigen“, kritisierte auch Coach Torsten Lieberknecht. „Und im Anschluss haben wir die Organisation verloren, waren zehn Minuten lang konfus.“

Bitter: Auch die restlichen drei Gegentreffer fielen allesamt nach Patzern der Blau-Gelben. „Wenn wir so krasse individuelle Fehler machen, müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, sagte Mirko Boland, der die Blau-Gelben erstmals als Kapitän aufs Feld führte. „Wir waren zu unkonzentriert, haben das Spiel aus der Hand gegeben“, ärgerte sich Torsten Oehrl, der immerhin nach vier Eintracht-Spielen ohne Tor mal wieder treffen konnte. Doch ein Trost war das nicht.

tik/ap

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Eintracht Braunschweig
Auch das war viel zu einfach: In dieser Szene erzielt André Hahn (in Grün) das 3:0 für Augsburg gegen desolate Braunschweiger.

Liebe Eintracht, so reicht das einfach nicht! Am Samstag beim FC Augsburg leistete sich der Braunschweiger Fußball-Bundesligist desaströse zehn Minuten, kassierte in dieser Zeit drei Gegentore und verlor am Ende mit 1:4 (0:3). Wieder mal waren es grobe individuelle Fehler, die den Aufsteiger auf die Verliererstraße führten.

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