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Sieg hält Aufstiegs-Hoffnung am Leben

Eintracht Sieg hält Aufstiegs-Hoffnung am Leben

Fürth. Geht da vielleicht doch noch was? Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig hat durch einen späten Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth die kleine Chance auf die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga aufrechterhalten.

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War an allen wichtigen Eintracht-Szenen beteiligt: Angreifer Havard Nielsen (rechts), hier im Duell mit Fürths Florian Trinks.

Quelle: Timm Schamberger

Die Blau-Gelben gewannen am Ostersamstag mit 2:1 (1:1), haben aber immer noch satte sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsrang drei. Dabei sah es lange danach aus, als würden die Gäste trotz eines Spielers mehr über fast die gesamte Spielzeit ohne Dreier nach Hause fahren müssen.

Der Reihe nach: Schon nach sieben Minuten sah Fürths Abwehrspieler Marco Caligiuri wegen einer Notbremse die Rote Karte. Der Ex-Braunschweiger hatte im Laufduell mit Havard Nielsen das Nachsehen gehabt und seinen früheren Teamkollegen kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht

In Führung ging jedoch die dezimierte Spielvereinigung. Robert Zulj brachte die Fürther in der 28. Minute überraschend nach vorn. Für die Elf von Coach Mike Büskens endete zu diesem Zeitpunkt eine 718 Minuten währende Torflaute im eigenen Stadion - für den ersten Heimsieg seit sechs Monaten reichte es vor 10 280 Zuschauern dennoch nicht.

Denn die Eintracht glich schnell wieder aus - und erneut half der Gegner: Der eingewechselte Stefan Thesker lenkte eine Eingabe von Nielsen ins eigene Tor - 1:1 (31.). Spätestens von da an machten die Gäste das Spiel, drückten mit aller Kraft, kamen aber kaum zu großen Chancen. Erst in der 79. Minute wurden die Bemühungen dann belohnt. Das 1:2 war eine Kombination der beiden Außenverteidiger: Der von Nielsen freigespielte Benjamin Kessel passte klug auf die linke Seite, wo Ken Reichel völlig frei zum Braunschweiger Siegtreffer einschob.

Das war’s: Fürth hatte nicht mehr die Kraft zum Zurückschlagen - und die Eintracht brachte den Auswärtserfolg nach Hause. Für die Eintracht war es übrigens bereits der sechste Sieg auf einem fremden Platz, nur der Karlsruher SC holte auswärts noch mehr Dreier, nämlich sieben.

dpa/ale

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