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„Schoßhündchen“ brauchen Maximum

Fußball-Bundesliga „Schoßhündchen“ brauchen Maximum

Das Interesse ist ungebrochen, rund 4000 Fans wollen die Braunschweiger Eintracht zu ihrer Partie am Samstag (15.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga beim Ausnahme-Team FC Bayern München begleiten. Die Frage ist, was sie dort im Duell Erster gegen Letzter zu sehen bekommen. Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht betreibt keine Augenwischerei: „Bisher hatten wir die Rolle des Underdogs, jetzt sind wir wohl eher das Schoßhündchen.“

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Leicht wird‘s nicht: Die Eintracht (r.) trifft am Samstag erstmals seit dem Pokalspiel 2011 wieder auf den FC Bayern München.

Angesichts der Teams, die sich in dieser Saison schon die Zähne am Star-Ensemble der Bayern ausgebissen haben, gibt sich Lieberknecht keinen Illusionen hin. „Wir sind nicht vermessen und sagen, jetzt kommen wir“, so Braunschweigs Coach. Bei der Analyse des Gegners hat er keine Schwächen ausgemacht. „Egal, wie eine Mannschaft versucht zu reagieren, ob man früh presst oder ganz tief steht - es ist immer eine Frage der Zeit, bis die Teams in der eigenen Hälfte drin stehen, weil die Bayern für alles eine Lösung haben“, so Lieberknecht.

Sonderlich gestresst wirkte er vor dem „schwersten Spiel der Saison“ jedoch nicht. Und er fordert von seiner Elf auch etwas ein. „Ich kann von meinen Jungs nichts Übermenschliches verlangen. Ich kann verlangen, was sie trotz der Niederlage gegen Freiburg oder auch in den Spielen zuvor fantastisch gemacht hatten: Dass sie versuchen, ihr Leistungsoptimum abzurufen“, sagt Lieberknecht. „Dementsprechend haben wir versucht, sie vorzubereiten und ihnen spezielle Szenen zu zeigen.“

Der Coach weiter: „Für uns gilt es, uns sportlich vernünftig zu verkaufen, so dass man sieht, die Jungs haben alles gegeben, alles rausgeholt. Du musst schon versuchen, an dein Maximum zu kommen. Die Frage ist trotzdem, ob das reicht…“

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