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Samstag kommt der HSV: Gut gelaunt in die wichtige Woche

Eintracht Braunschweig Samstag kommt der HSV: Gut gelaunt in die wichtige Woche

Es ist auch ein Duell der Gegensätze: Während es bei Eintrachts Gegner am Samstag, dem Hamburger SV, derzeit drunter und drüber geht, die Spieler sogar von den eigenen Fans angegriffen werden, startete Braunschweigs Fußball-Bundesligist gestern locker und gelöst in die Trainingswoche. Das 0:3 in Frankfurt ist abgehakt.

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Locker und gelöst, aber zugleich konzentriert und fokussiert: Die Eintracht-Profis starteten gestern mit einer 90-minütigen Einheit in die vielleicht wichtigste Woche der Saison mit dem Spiel gegen den HSV am Samstag.

Quelle: Cagla Canidar

„Das war ein Schlag, von dem wir uns jetzt schnell erholen müssen“, hatte Keeper Daniel Davari direkt nach der Partie gefordert. Das ist offenbar bereits gelungen. Im Training gestern waren zumindest keine Nachwirkungen der Frankfurt-Pleite mehr zu spüren. Es ging intensiv und konzentriert zur Sache, doch zwischendurch durfte auch mal gelacht und gescherzt werden. Jetzt bloß nicht verkrampfen, lautet das Motto beim Aufsteiger vor dem wichtigen HSV-Spiel.

„In den Tagen direkt nach der Partie in Frankfurt war die Stimmung schon sehr gedrückt“, gibt Ken Reichel zu. Der Außenverteidiger hat auch ein wenig über seine Leistung gegrübelt. „Man fragt sich immer, was man selbst noch besser machen kann“, sagt der 27-Jährige. „Richtig zufrieden ist man eigentlich nie.“ Doch Reichel blickt lieber nach vorn: „Mit dem ersten Training in der Woche ist das abgehakt. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf das HSV-Spiel.“

Und klein ist der Druck nicht - die Blau-Gelben müssen fast schon gewinnen, um weiter eine Chance im Kampf um den Klassenerhalt zu haben.

In personeller Hinsicht steigen für Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht die Möglichkeiten. Die zuletzt angeschlagenen Damir Vrancic, Timo Perthel, Jonas Erwig-Drüppel und Marco Caligiuri trainierten gestern voll mit, nur Kapitän Dennis Kruppke absolvierte ein verkürztes Programm.

tik

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Eintracht Braunschweig
Vertragsende: Deniz Dogan (l.), Mirko Boland (M.), Daniel Davari.

Schafft die Eintracht noch das Wunder Klassenerhalt? Oder startet der Fußball-Bundesligist in der kommenden Saison wieder eine Liga tiefer? Diese Ungewissheit macht es für Braunschweigs Sportlichen Leiter Marc Arnold nicht gerade leichter, was die Kader-Planung für die nächste Spielzeit angeht - und noch liegt viel Arbeit vor ihm.

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