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Reichel auf der Tribüne

Eintracht Braunschweig Reichel auf der Tribüne

Für die meisten Eintracht-Profis war die abgelaufene Saison die erste in der Fußball-Bundesliga - so auch für Ken Reichel. In der AZ/WAZ-Serie „Unser verpasstes Wunder“ blickt der Linksverteidiger auf diese Spielzeit, die mit dem Wiederabstieg endete, zurück.

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Den ersten Heimsieg gab‘s erst am elften Spieltag gegen Leverkusen. Da hatten wir das Glück, dass wir mal mit 1:0 in Führung gehen konnten. Danach haben uns die Fans geholfen, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Ich habe die Partie noch zu Ende gespielt, mich dabei aber am Knie verletzt. Wo und wann es genau passiert ist, kann ich gar nicht sagen. Ich bin einmal im Rasen hängengeblieben, hatte aber keine Schmerzen. Erst als ich am nächsten Tag aufgestanden bin, tat das Knie weh. Ich bin sofort zum Arzt gefahren, und nach der Untersuchung stand fest, dass ich mir zu 30 Prozent das Innenband angerissen hatte.

Das war ein Rückschlag für mich, zumal ich mir erst am Ende der Vorsaison die gleiche Verletzung am anderen Knie zugezogen hatte. Ich hatte gehofft, jetzt mal eine Saison verletzungsfrei durchzukommen. Doch auf der Tribüne zu sitzen und nur zuschauen zu können, fällt mir sehr schwer. Und in dieser Phase gab‘s vier Niederlagen in Folge. Aber: Durch den 1:0-Sieg gegen Hoffenheim konnten wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Das war sehr wichtig.

Am Mittwoch lesen Sie:

  • Warum ich keine Winterpause hatte
  • Wie gut Nielsen an der Gitarre ist
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