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Reichel: Kapitänsbinde verleiht ihm Flügel

Eintracht Reichel: Kapitänsbinde verleiht ihm Flügel

Es soll Spieler geben, die empfinden die Kapitänsbinde als Last - bei Ken Reichel ist offenbar genau das Gegenteil der Fall. Der Linksverteidiger des Braunschweiger Fußball-Zweitligisten ist in einer bärenstarken Verfassung. Und in seiner neuen Rolle als Leader warnt er vor verfrühter Euphorie.

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Von wegen eine Last! Die Kapitänsbinde verleiht Ken Reichel (l., hier mit Orhan Ademi) Flügel, dabei ist er nur Stellvertreter.

Quelle: Imago 17814102

Vier Ligasiege in Folge, vor dem Heimspiel am Montag (20.15 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen - viel besser könnte es zurzeit gar nicht laufen bei der Eintracht. „Aber wir gucken jetzt gar nicht auf die Tabelle“, erklärt Reichel, „sondern versuchen nur, so viele Punkte wie möglich zu holen.“ Denn: „Was nützt es uns, wenn wir in der Winterpause Erster, Zweiter oder Dritter sind? Am Ende der Saison wird abgerechnet - und da ist unser Ziel, oben mit dabei zu sein.“

Die Eintracht muss nicht aufsteigen, aber wehren würde sie sich dagegen auch nicht. Fünf Partien sind‘s noch bis zur Winterpause, drei davon sind Heimspiele. Die Voraussetzungen sind gut, um zumindest in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen zu bleiben - oder sogar auf einem zu überwintern. Reichel sieht‘s pragmatisch: „Wenn man oben ist, will man auch oben bleiben.“

Ein Sieg am Montag gegen Nürnberg wäre der nächste Schritt zu diesem Ziel. Und die Chancen stehen gut, dass der Linksfuß, der zurzeit als Innenverteidiger auf ganzer Linie überzeugt, dann wieder die Kapitänsbinde trägt. Denn der eigentliche Eigentümer Dennis Kruppke war zuletzt nicht mehr gesetzt, sein erster Stellvertreter Deniz Dogan noch weniger. „Es ist eine Riesenehre für mich, als Kapitän aufzulaufen“, sagt Reichel. „Und ja, es macht mich auch ein wenig stolz.“

tik

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