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Randale, Strafstoß und Rot: Die drei Aufreger des Spiels

Eintracht Braunschweig Randale, Strafstoß und Rot: Die drei Aufreger des Spiels

Fanrandale, ein umstrittener Elfmeter und eine Rote Karte für Deniz Dogan – beim Pokalaus des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten gestern in Bielefeld (1:2) war einiges los. Die drei Aufreger des Tages:

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Randale: Rund 40 Chaoten, nach ersten Erkenntnissen Anhänger von Hannover 96, wollten den Eintracht-Fanblock stürmen.

Quelle: Hübner

Fanrandale

Den ersten Ärger gab‘s vorm Anpfiff: Rund 40 Randalierer versuchten, über die Gegengerade den Block der Eintracht-Anhänger zu stürmen. Die Polizei konnte das gerade noch verhindern, setzte dabei auch massiv Pfefferspray gegen die Braunschweiger Fans ein. Bei den Randalierern soll es sich nach ersten Erkenntnissen um Anhänger von Hannover 96 handeln. Eintrachts Erzrivale hat seit längerem eine Fanfreundschaft mit Gastgeber Bielefeld.

Umstrittener Elfer

Es war die spielentscheidende Szene: Eintrachts Ermin Bicakcic bekam den Ball im Strafraum liegend an den Unterarm, Schiri Dr. Felix Brych entschied sofort auf Strafstoß. „Für mich war das kein Elfer“, sagte Bicakcic. Der Innenverteidiger schilderte: „Ich dachte, der Bielefelder würde schießen, schmeiße mich rein und der Ball rollt unter meine Achsel.“ Brych interpretierte das so: Bicakcic habe dadurch seine Körperfläche künstlich vergrößert. „Das stimmt jedoch nicht“, so der Braunschweiger kopfschüttelnd.

Rot für Dogan

Eintrachts Abwehrboss flog spät runter, weil er Bielefelds Tom Schütz geschubst hatte. „Völlig überzogen“, wetterte Dogan. „Es hätte gereicht, wenn der Schiri uns beiden Gelb gezeigt hätte.“ Denn was Brych entging: Die erste Aktion war vom Arminen ausgegangen. „Er ist auf mich zugestürmt und hat mich angequatscht“, berichtete Dogan, der nun im nächsten Jahr im Pokal gesperrt ist. Auf die Liga hat das keine Auswirkungen.

Für Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig gab es im DFB-Pokal eine riesige Enttäuschung. Die Mannschaft von Torsten Lieberknecht scheiterte am Sonntag durch ein 1:2 (0:1) bei Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld gleich in der ersten Runde.

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tik/ale

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