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Pyrotechnik und Randale

Eintracht Braunschweig Pyrotechnik und Randale

Bei diesem Niedersachsen-Derby gab es keine Gewinner - weder auf dem Platz, wo die Eintracht und Hannover 0:0 spielten, noch daneben. Beide Fanlager lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.

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Feuer-Derby: Vor dem Spiel gab‘s Randale mit der Polizei, während der Partie immer wieder Pyrotechnik - auf beiden Seiten.

Den ersten Zoff mit der Polizei gab es, als die 96-Fans von der Innenstadt Richtung Stadion zogen. Es flogen Flaschen und Böller, später kamen vor der Heimkurve auch Wasserwerfer zum Einsatz. Die Eintracht-Fans sorgten ebenfalls für Ärger, einige Chaoten versuchten, den Südeingang zu stürmen. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein, kesselte rund 200 Anhänger zeitweise ein. Auch Wasserwerfer wurden in Stellung gebracht. „Es ist eine Katastrophe, was hier passiert ist. So macht das keinen Spaß mehr“, erklärte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig.

Auch während die Partie lief, kam es zu heftigen Szenen. In der sechsten Minute flog aus dem 96-Block eine Leuchtrakete auf den Platz, als Damir Vrancic gerade eine Ecke ausführen wollte. Auch im weiteren Verlauf des Spiels zündeten beide Fanlager immer wieder Pyrotechnik oder Böller, besonders in der Nordkurve der 96er brannte es häufig. „Dieses Fehlverhalten ist absolut nicht akzeptabel. Wir haben eine neue Videotechnik und hoffen, dass sie uns Bilder liefert, die uns helfen“, erklärte 96-Präsident Martin Kind.

Nach der Partie wurden die Eintracht-Fans von der Polizei zum Bahnhof geleitet, bis auf ein paar Böllerwürfe soll es jedoch friedlich geblieben sein.

tik/ale

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