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Premiere für Neuzugang Ryu: „Es war ein wenig schwierig“

Fußball - DFB-Pokal Premiere für Neuzugang Ryu: „Es war ein wenig schwierig“

Er hatte zuvor nur einmal mit seinem neuen Team trainiert: Doch beim 1:0-Zittersieg am Samstag im DFB-Pokal bei Oberligist Bremer SV gab Neuzugang Seung-Woo Ryu gleich sein Debüt für den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten. Und das machte Lust auf mehr.

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Flink und technisch stark: Der Südkoreaner Seung-Woo Ryu (r.) deutete an, dass er der Eintracht weiterhelfen kann.

Zur Pause wurde der 20-Jährige für den enttäuschenden Salim Khelifi eingewechselt. Und nur wenige Sekunden später war er am 1:0 beteiligt. „Es war für mich noch ein wenig schwierig, weil ich erst ein Mal mittrainiert hatte“, sagte Ryu. Aber dafür sah‘s schon ganz gut aus. Der Südkoreaner, der erst am Freitag für ein halbes Jahr von Bayer Leverkusen ausgeliehen worden war, ist flink, ballsicher und trotzdem nicht eigensinnig.

Die individuelle Qualität ist da, jetzt muss noch das Zusammenspiel mit den neuen Kollegen funktionieren. „Es sind alles sehr gute Spieler“, erklärte Ryu, „aber ich muss sie noch besser kennenlernen.“ Die Entscheidung, dass der kleine Dribbler in Bremen dabei sein würde, war schon am Freitag gefallen. „Der Coach hatte nach dem Training mit mir über das Spiel gesprochen“, verriet Ryu. „Und ich bin sehr froh, dass wir noch gewonnen haben.“

Fußballerisch wird die Leihgabe der Eintracht sicher weiterhelfen. Als größter Haken könnte sich allerdings die Sprache herausstellen, denn der ohne Frage talentierte Neuzugang spricht weder Deutsch noch Englisch (AZ/WAZ berichtete). Und sein bisheriger Dolmetscher ist in Leverkusen vertraglich gebunden, wird aller Voraussicht nach nicht weiter zur Verfügung stehen.

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