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Plötzlich Startelf: Viel Lob für Henn

Eintracht Plötzlich Startelf: Viel Lob für Henn

Solche Spieler sind für jede Mannschaft Gold wert: Matthias Henn sprang am Sonntag ohne Spielpraxis kurzfristig für Marcel Correia ein - und der Abwehrspieler des Braunschweiger Fußball-Zweitligisten machte seine Sache beim 2:1 gegen den VfR Aalen bis auf wenige Wackler sehr ordentlich. Wie geht es jetzt mit ihm weiter?

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Abklatschen nach dem Aalen-Sieg: Matthias Henn stand bei Braunschweigs 2:1-Erfolg erst zum zweiten Mal in der Eintracht-Startelf, weil Marcel Correia kurzfristig ausfiel.

Quelle: Photowerk (sp)

„Er musste sich etwas reinfinden, hat dann aber seine Aufgabe gut gelöst“, lobte Trainer Torsten Lieberknecht den 29-Jährigen, der seit 2007 bei der Eintracht ist. Doch seit seinem Kreuzbandriss im November 2011 kam die frühere Stammkraft nicht mehr am jeweils gesetzten Innenverteidiger-Pärchen vorbei. In der aktuellen Saison war‘s sein zweiter Startelf-Einsatz, beim 1:2 in Kaiserslautern war Henn Teil des Dreierketten-Experiments - und das hatte nicht gut geklappt. Gegen Aalen durfte er nur ran, weil Saulo Decarli verletzt fehlte und sich Correia nach dem Aufwärmen mit Adduktorenproblemen abgemeldet hatte.

„Ich habe zuletzt zweimal für die Reserve gespielt, aber das ist ein paar Wochen her. Es war daher nicht so, als wenn ich zuvor fünf, sechs Spiele am Stück gemacht hätte“, sagte Henn über seinen Auftritt. Doch er kämpfte sich rein und bewies, dass man auf ihn zählen kann. „Wenn die Chance kommt, dann muss man seinen Mann stehen“, so der Verteidiger. „Man kann immer über einzelne Szenen diskutieren, aber ich denke, dass es im Großen und Ganzen okay war.“

Henn hat seine Chance fürs Erste genutzt. Doch wenn Decarli und Correia wieder fit sind, wird das Urgestein wohl zurück auf die Bank müssen. Sein Vertrag bei den Blau-Gelben läuft am Ende der Saison aus. Aber gegen Aalen hat Henn gezeigt, dass er immer noch einen Wert für die Eintracht hat.

tik

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