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Plan: Eigene Talente öfter einbauen

Eintracht Braunschweig Plan: Eigene Talente öfter einbauen

Eintrachts Personalplanung: Drei bis fünf externe Neue sollen den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten noch verstärken. Aber zugleich wollen die Verantwortlichen den eigenen Nachwuchs stärker als bisher ins Profiteam einbinden. Bestes und jüngstes Beispiel: Mohammad Baghdadi.

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Hält große Stücke auf ihn: Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht (r.) traut Mohammad Baghdadi viel zu.

Quelle: Photowerk (cc)

Der 17-Jährige war bereits im vergangenen Winter mit im Trainingslager in Spanien und soll nun noch näher an die erste Mannschaft heranrücken. „Er gehört ab sofort zum Trainingskader“, erklärt der Sportliche Leiter Marc Arnold. Heißt: Der Linksverteidiger übt nur noch bei den Profis. Wo Baghdadi am Wochenende spielt, ob beim Zweitliga-Team, in der Regionalliga-Reserve oder in der Bundesliga-A-Jugend, wird dann kurzfristig entschieden.

Die Verantwortlichen, allen voran Coach Torsten Lieberknecht, halten große Stücke auf den Deutsch-Libanesen. Als Stammspieler hatte der Linksfuß großen Anteil daran, dass die A-Jugend der Blau-Gelben in der zurückliegenden Saison den Aufstieg in die höchste Spielklasse schaffte. Wie groß das Vertrauen in Baghdadi ist, zeigt auch die Tatsache, dass die Eintracht keinen Ersatz für den abgewanderten Linksverteidiger Timo Perthel als Backup von Ken Reichel sucht.

Doch Baghdadi soll nur der Anfang sein. Viel Geld ist bereits in den Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums im Kennel-Bad geflossen - und es soll in den kommenden Jahren noch mehr werden. Erste Erfolge sind aber schon sichtbar. „Wir haben im Nachwuchs einige gute Jungs“, lobt Lieberknecht die Entwicklung. Und er verspricht: „Wir werden sie mit einbauen.“ Doch das soll behutsam geschehen - die Eintracht will ihre Talente nicht verheizen.

tik

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