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Personalsorgen vor dem Heimspiel gegen Nürnberg

Eintracht Braunschweig Personalsorgen vor dem Heimspiel gegen Nürnberg

Braunschweig. Für Eintracht geht es als Tabellenzehnter eigentlich um nichts mehr, trotzdem nimmt Trainer Torsten Lieberknecht sein Team vor dem Heimspiel am Sonnabend ab 13 Uhr gegen den 1. FC Nürnberg in die Pflicht.

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Hinspiel: Salim Khelifi kämpft mit den Nürnbergern Hanno Behrens (l.) und Sebastian Kerk (Mitte) um den Ball.

Quelle: Archiv

Er erwartet eine Reaktion nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende bei 1860 München. „Gegen 1860 war es eine miserable Leistung in der ersten Halbzeit. Ein leidenschaftsloser Auftritt, das war überhaupt nichts. Das habe ich so nicht erwartet. Wir müssen dieses Spiel vergessen machen. Ich erwarte, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt.“

Das Problem: Die Personalsituation bei den Löwen ist weiter angespannt. „Wir haben große Schwierigkeiten, gesunde Spieler auf den Platz zu bekommen und mussten zuletzt immer wieder improvisieren“, erklärte Lieberknecht während der Pressekonferenz am Freitag. Aller Voraussicht nach ausfallen werden: Die Langzeitverletzten Marcel Correia, Joseph Baffo, Damir Vrancic, Marcel Engelhardt und Mohammad Baghdadi sowie Hendrick Zuck (Adduktoren-Probleme), Ken Reichel (Hexenschuss) und Phil Ofosu-Ayeh (Achillessehnen-Probleme).

Zweites Problem: Der Gegner. Die Nürnberger sind die aktuell beste Rückrunden-Mannschaft und können sogar noch einen direkten Aufstiegsplatz erreichen. Die Franken dürften also höchstmotiviert sein. „Der 1. FC Nürnberg verfügt über eine hohe Qualität, ist sehr robust und bringt körperlich sowie athletisch alles mit“, sagte Lieberknecht. „Es ist eine Mannschaft, die uns immer wieder dazu zwingen wird, viele Luftduelle spielen zu müssen und auf den zweiten Ball zu gehen. Die Intensität wird sehr hoch sein.“

Das Hinspiel gewannen die Clubberer knapp mit 2:1 - was den Löwen-Trainer noch immer ärgert. „Das Spiel in der Hinrunde hätten wir auch gewinnen können, vielleicht sogar müssen. Da hat uns eben auch eine Standardsituation auf die Verliererstraße gebracht“, erklärte der Coach und machte unmissverständlich deutlich, dass er diese Straße am Sonnabend keinesfalls wieder befahren möchte.

mu

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