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Ohne Lieberknecht ins Derby?

Eintracht Braunschweig Ohne Lieberknecht ins Derby?

Muss die Eintracht ausgerechnet im Derby gegen 96 am Sonntag (15.30 Uhr) auf ihren Trainer verzichten? Das könnte passieren, denn der DFB-Kontrollausschuss ermittelt gegen Torsten Lieberknecht (AZ/WAZ berichtete). Die Spieler stellen sich jedenfalls vor ihren Coach.

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Musste in Leverkusen auf die Tribüne: Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht erwartet eine Strafe vom DFB.

Quelle: dpa

Beim 1:1 in Leverkusen am Samstag war Lieberknecht von Schiri Guido Winkmann Mitte der zweiten Halbzeit auf die Tribüne geschickt worden. „Dabei habe ich jedoch niemanden angesprochen, kein Wort gesagt“, erklärte der 40-Jährige hinterher. Auch Ermin Bicakcic bestätigt das. Der Abwehrspieler konnte nach seinem Mittelhandbruch nicht spielen, saß nur wenige Meter neben Lieberknecht, als es passierte. „Er hat sich nur ein wenig über ein Foulspiel aufgeregt“, so Bicakcic. „Aber er hat nichts gesagt. Wenn es eine Sperre gibt, kann ich die nicht nachvollziehen.“

Aber es ist denkbar, dass es dazu kommt. Denn Eintrachts Coach gilt als Wiederholungstäter, musste in dieser Saison in der Hinrunde bereits beim 1:4 in Gladbach und beim 0:1 gegen Freiburg auf die Tribüne. Beim ersten Mal wurde die Anklage fallengelassen, beim zweiten Mal bezahlte Lieberknecht 3000 Euro Strafe. Geht es jetzt ausgerechnet im Derby auf die Tribüne? Am Donnerstag könnte die Entscheidung beim DFB-Gericht fallen.

Sollte es tatsächlich so kommen, wäre es eine Schwächung für die Blau-Gelben. „Das ist ja keine Show von ihm, er lebt die Emotionen an der Seitenlinie“, sagt Bicakcic über den Trainer. „Und das zieht einen natürlich auch mit.“

tik

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