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Nielsen bescheiden: „Ein guter Anfang“

Eintracht Nielsen bescheiden: „Ein guter Anfang“

Alle lieben Howie! Damit ist aber nicht Schlagerbarde Howard Carpendale gemeint, sondern Eintracht-Angreifer Havard Nielsen. Den Spitznamen bekam er von seinen Mitspielern beim Fußball-Zweitligisten verpasst. Der Norweger ist beliebt im Team und bei den Fans. Warum? Das hat er in Düsseldorf gezeigt.

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Beliebt bei den Fans: Angreifer Havard Nielsen.

Quelle: Photowerk (cc)

Der Norweger erzielte nicht nur das verdiente 2:2 kurz vor Schluss. Er ackerte, er rannte, er gab keinen Ball verloren. Nielsen gewann die zweitmeisten Zweikämpfe aller Spieler, spulte zudem die zweitmeisten Kilometer ab. Das Tor war nur die Belohnung für eine starke Leistung. Und auf solche Spielertypen stehen die Fans der Blau-Gelben nun einmal. „Es hat viel Spaß gemacht“, erklärte der Angreifer selbst.

Die Anhänger haben den stets lockeren und freundlichen Profi in ihr Herz geschlossen - dass er ausgerechnet von Red Bull Salzburg ausgeliehen ist, spielt da keine Rolle. Mit dem österreichischen Brausehersteller steht ein Großteil der Fans auf Kriegsfuß, sie wollen deshalb auch die Partie bei RB Leipzig boykottieren (AZ/WAZ berichtete). Aber Nielsens Beliebtheit tut das keinen Abbruch, nach dem Düsseldorf-Spiel wählten die Anhänger ihn (zu Recht) zum besten Braunschweiger der Partie.

In der vergangenen Saison hatte der 21-Jährige neun Spiele bis zum ersten Tor gebraucht - jetzt klappte es schon im ersten. Nicht wenige trauen ihm in dieser Spielzeit einen großen Schritt nach vorn zu. Doch nun muss Nielsen seine Leistung aus der Auftaktpartie weiter bestätigen. „Es war ein ganz guter Anfang“, sagte der Norweger bescheiden. „Jetzt wollen wir im Heimspiel gegen Heidenheim so auftreten wie in der zweiten Halbzeit in Düsseldorf.“ Vielleicht mit dem nächsten Howie-Tor?

tik

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