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Nielsen: „Wir müssen mehr Druck machen“

Eintracht Braunschweig Nielsen: „Wir müssen mehr Druck machen“

Vier Spiele, kein Treffer - im Abstiegsfinale am Samstag (15.30 Uhr) bei 1899 Hoffenheim muss die Torlos-Serie des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten reißen. Sonst steht der Abstieg fest. „Wir müssen mehr Druck nach vorn machen“, fordert jetzt Angreier Havard Nielsen.

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Volle Offensive in Hoffenheim? Das Duo Nielsen (r.) und Kumbela (kl. Foto, r.) will die Torflaute beenden.

Quelle: Sebastian Preuß (2)

Der Norweger kam in der Winterpause von RB Salzburg, hat seitdem in 15 Einsätzen zwei Tore erzielt. Zumeist stürmte der 20-Jährige dabei zusammen mit Domi Kumbela, als Doppelspitze harmonieren die beiden gut. Doch zuletzt wurde das Duo zu selten mit guten Zuspielen gefüttert, häufig kam der entscheidende Pass nicht an. „Aber jetzt müssen wir ein Tor schießen, sonst können wir nicht gewinnen“, weiß Nielsen, der deshalb erklärt: „Ich denke, dass wir von Anfang an offensiv spielen werden.“

Optimal wäre für den Aufsteiger ein früher Treffer. „Das wäre vielleicht ein Vorteil“, sagt der Norweger. „Dann könnten wir läuferisch und kämpferisch dieses Tor verteidigen.“ Und so unrealistisch ist das auch nicht: Hoffenheim hat in dieser Saison bislang 13 Gegentreffer in der ersten Viertelstunde fressen müssen - mehr als jedes andere Team. Insgesamt ist die 1899-Abwehr die zweitschlechteste der Liga. Da muss doch etwas gehen für den Eintracht-Angriff!

Allerdings: Zu viel Offensive tut gegen die Kraichgauer selten gut. Für Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht ist Hoffenheims Umschaltspiel sogar „noch einen Tick stärker“ als das des vergangenen Gegners Augsburg (0:1). „Darauf müssen wir uns besser einstellen“, fordert der Coach. „Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen.“ Er muss sie jetzt finden: die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive.

tik

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