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Neuzugang Gikiewicz: Die Familie fehlt noch

Fußball: 2. Liga Neuzugang Gikiewicz: Die Familie fehlt noch

Am Montag war sein erster Arbeitstag beim Braunschweiger Fußball-Zweitligisten: Rafal Gikiewicz ist einer von zwei Neuzugängen, die beim Trainingsauftakt der Eintracht dabei waren. Doch so richtig heimisch fühlt sich der 26-Jährige bislang nicht - denn die Familie ist noch daheim in Polen.

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Im neuen Dress: Rafal Gikiewicz beim Trainingsauftakt der Eintracht am Montag - jetzt fehlt dem Polen nur noch eine Wohnung zum Glück in Braunschweig.

Quelle: Photowerk (cc)

Gikiewicz war der erste Neue, den der Absteiger für die anstehende Saison bekanntgab. Aber trotzdem wohnt er immer noch im Hotel. „Ich suche eine Drei-Zimmer-Wohnung, aber sie muss möbliert sein. Das ist schwierig“, erklärt der Keeper, der bei der Suche vom Sportlichen Leiter Marc Arnold unterstützt wird. Der Keeper hofft, dass er bald fündig wird, damit seine Frau und sein Sohn nach Braunschweig kommen können.

Dennoch: Gikiewicz ist froh, den Schritt von Slask Wroclaw zur Eintracht gemacht zu haben. „Der erste Eindruck ist prima“, sagt der 1,90 Meter große Schlussmann, der jeden Tag die neue Sprache büffelt. Zurzeit hilft er sich mit einer Mischung aus Deutsch und Englisch weiter. „Aber wenn ich in einer deutschen Liga spiele, dann muss ich auch Deutsch sprechen“, gibt sich Gikiewicz ehrgeizig. Doch ansonsten ist der 26-Jährige immer zu Scherzen aufgelegt. „Ich höre eigentlich nie auf zu lächeln“, verrät er schmunzelnd. „Beim Training und beim Spiel ist man konzentriert, das ist klar. Aber vorher und nachher ist das kein Problem.“

Im Tor soll sich der Pole einen Zweikampf mit Marjan Petkovic um die Rolle als Nummer 1 liefern. „Marjan ist mein Freund, aber auch mein Rivale“, beschreibt Gikiewicz die Beziehung zwischen den Konkurrenten. „Vielleicht spiele ich, vielleicht er. Diese Entscheidung trifft der Trainer. Ich werde jeden Tag 100 Prozent geben.“

tik

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