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Neues Personal soll wackliger Abwehr helfen

Eintracht Braunschweig Neues Personal soll wackliger Abwehr helfen

Braunschweig. Katerstimmung bei den Löwen: Nach dem 1:3 gegen den SV Sandhausen und vor allem einer miserablen Leistung fragen sich bei Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig alle, wie richtungweisend die Niederlage war.

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Lieberknecht hält am System fest

Es muss noch nachjustiert werden: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht mit Neuzugang Patrick Schönfeld.

Quelle: Alexander Körner

Augenfällig waren in jedem Fall die „eklatanten Schwächen bei Standardsituationen“, wie es Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht beschrieb. Zwei der drei Gegentreffer fielen nach Freistoß-Flanken von außen.

„Was uns das Genick gebrochen hat, waren die Standardsituationen“, bestätigte auch der neue Kapitän Marcel Correia, der in diesem Zusammenhang erstaunlicherweise von einer „Mentalitätsfrage“ sprach und davon, dass sich nicht jeder hundertprozentig in die Zweikämpfe reingeschmissen hätte. Ein Motivationsproblem am allerersten Spieltag? Das wäre ein beängstigendes Signal.

Möglicherweise werden die Schwächen in der Abwehr ja allein schon dadurch abgestellt, dass neues Personal bereitsteht. Zum einen kehrt der erfahrene Ken Reichel nach abgesessener Sperre zurück. Zum anderen wurde am Wochenende die Verpflichtung von Joseph Baffo, die sich bereits lange angedeutet hatte, eingetütet. Der 22-jährige Verteidiger wurde mit der schwedische U21 gerade erst Europameister.

Das neue System mit einer Dreierkette hinten und zwei sich in der Defensive dort einreihenden Außenspielern hatte so seine Tücken. Wenn nämlich die beiden zentralen Mittelfeldspieler solch unterirdische Tage haben wie die Neuzugänge Patrick Schönfeld und Adam Matuschyk gegen Sandhausen, hakt es nach vorn - vor allem dann, wenn auch einer der Außenstürmer (Hendrick Zuck) überhaupt nicht ins Spiel findet.

„Es ist keine Frage des Systems“, verteidigt Lieberknecht die in der Vorbereitung erfolgreich praktizierte taktische Ausrichtung. Ob er Recht hat? Beim nächsten Spiel am Freitag in Kaiserslautern kann sein Team zeigen, dass der Katastrophen-Kick gegen Sandhausen nur ein Ausrutscher war.

ale

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