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Neue Chance für Kluft

Fußball - 2. Liga Neue Chance für Kluft

Die Eintracht ist seit Freitag zu umfangreichen Leistungstests in Köln - mit Testspieler Simon Grether (AZ/WAZ berichtete). Der zentrale Mittelfeldspieler könnte eine der freien Planstellen beim Fußball-Zweitligisten einnehmen. Aber auch in Sachen Abgänge könnte etwas passieren, die Zukunft von Björn Kluft ist noch ungewiss.

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Leihe hat sich nicht gelohnt: Björn Kluft (l.) war in Sandhausen meist nicht im Kader.

Der 24-Jährige ist nach seiner einjährigen Leihe gerade erst vom SV Sandhausen zurückgekehrt. Doch dort kam er nur auf drei Einsätze in der Liga. „Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt“, gibt Eintrachts Trainer Torsten Lieberknecht zu. Eigentlich sollte Kluft nach seiner schweren Knieverletzung, die ihn über ein Jahr ausfallen ließ, in Sandhausen Spielpraxis sammeln. Doch zumeist stand er nicht einmal im Kader.

Wie geht es nun weiter mit dem hoch veranlagten Mittelfeldspieler? „Wir werden abwarten, wie er sich wieder einfindet“, sagt der Sportliche Leiter Marc Arnold zurückhaltend. Ein Verkauf oder eine weitere Leihe (dann müsste vorher jedoch sein 2015 auslaufender Vertrag verlängert werden) sind nicht ausgeschlossen. Aber Kluft hat es selbst in der Hand, wie es mit ihm weitergeht. Auch ein Verbleib ist daher möglich.

Lieberknecht dazu: „Wir wollen ihm die Möglichkeit geben, wieder zu alter Stärke zurückzufinden.“ Als der gebürtige Wuppertaler 2012 aus Münster kam, galt er als bester Mittelfeldspieler der 3. Liga. Nun soll Kluft die Vorbereitung nutzen, um daran anzuknüpfen und sich anzubieten. Sein Coach macht ihm Mut: „Er ist nicht chancenlos“, sagt Lieberknecht. Doch leicht wird‘s nicht, denn im offensiven Mittelfeld ist die Eintracht bereits ganz gut besetzt - und mit Grether allemal.

tik

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