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Nach der Pause läuft‘s viel besser

Eintracht Braunschweig Nach der Pause läuft‘s viel besser

In München hatte man vor der Partie gegen die Eintracht nur über die Höhe des Sieges spekuliert. Dass die Braunschweiger Bundesliga-Fußballer die Niederlage mit dem 0:2 im Rahmen halten konnten und in der zweiten Hälfte sogar mehr Chancen hatten, „ist etwas, worauf wir aufbauen können“, so Keeper Daniel Davari.

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„Am Anfang hatten wir vielleicht zu viel Respekt“: Domi Kumbela und die Eintracht hatten es bei den Bayern nicht leicht.

Quelle: dpa

Der Schlussmann, der sich vor zwei Tagen eine Bindehautentzündung zugezogen hatte, aber am Samstag auf die Zähne biss, kritisierte wie alle Blau-Gelben nur die erste Hälfte. „Da waren wir zu passiv“, so Davari. „Und die Gegentore sind etwas zu einfach gefallen.“

Auch Torsten Lieberknecht bemängelte, „dass wir nicht aktiv genug gegen den Ball gearbeitet haben“. Aber das sprach der Coach der Eintracht in der Halbzeit an - und prompt lief‘s viel besser.

Doch als der Aufsteiger mutig wurde, stand‘s auch schon 0:2. „Am Anfang hatten wir vielleicht zu viel Respekt“, sagte Domi Kumbela, der als einzige Spitze kein leichtes Leben hatte. Münchens Star-Ensemble ließ den Ball gut rotieren, die Blau-Gelben konnten oft nur hinterher laufen. „Der Trainer hatte uns gewarnt, dass du mit viel Frustpotenzial dorthin fahren musst“, sagte Mirko Boland, der mit Kevin Kratz zu Braunschweigs Besten gehörte.

Am Ende war fürs Selbstvertrauen wichtig, „dass wir uns sportlich gut verkauft haben. Und das ist uns gelungen“, so Lieberknecht. Auch Bayern-Coach Pep Guardiola lobte: „Es war kein einfaches Spiel für uns. Braunschweig hat vielleicht etwas passiv agiert, war aber sehr organisiert.“

tik

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