Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
„Mit Sieg Druck nach oben ausüben“

Eintracht Braunschweig „Mit Sieg Druck nach oben ausüben“

Der Saison-Endspurt beginnt: Mit einem Sieg beim abstiegsbedrohten VfR Aalen will Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig am Sonnabend (13 Uhr) seine Chancen auf den Aufstieg wahren.

Voriger Artikel
Raffael Korte geht zu Union Berlin
Nächster Artikel
Auf nach Aalen: „Nehmen Fuß nicht vom Gas“

Am Sonnabend gibt es ein Wiedersehen: Ken Reichel (rechts) und die Eintracht treten beim Tabellenschlusslicht VfR Aalen an.

Quelle: Sebastian Preuß

Nach zehn Punkten aus den vergangenen vier Partien beträgt der Abstand zum Relegationsplatz drei nur noch fünf Zähler. „Wir wollen unsere Ausgangsposition weiter verbessern. Mit drei Punkten würden wir Druck auf die oben stehenden Teams ausüben“, sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht in der Spieltag-Pressekonferenz am Donnerstag.

In den nächsten Partien könnten die Blau-Gelben in der Tat noch mal nach oben klettern. Denn der Spielplan meint es gut mit den Braunschweigern. Nach der Partie beim Schlusslicht folgen Heimspiele gegen das abstiegsgefährdete Team von Erzgebirge Aue und gegen den FSV Frankfurt, der in der Tabelle jenseits von Gut und Böse steht.

Danach geht es zum 1. FC Nürnberg, für den es dann wahrscheinlich ebenfalls um nichts mehr geht, ehe das Heimspiel gegen Aufstiegsanwärter Karlsruher SC und das (für den Gegner bedeutungslose) Finale bei Union Berlin ansteht.

Die Aalener stehen als Tabellenletzter natürlich mit dem Rücken zur Wand. Von daher verwundert es nicht, ist wenn VfR-Trainer Stefan Ruthenbeck sagt: „Für uns zählt nur ein Sieg.“ Sein Team hat zwar seit fünf Partien nicht mehr verloren, in dieser Zeit aber auch vier Mal nur Unentschieden gespielt. Dazu kam der Zwei-Punkte-Abzug wegen Verstößen gegen die Lizenzauflagen - dagegen gehen die Aalener allerdings vor.

Lieberknecht weiß, dass die Partie am Sonnabend kein Selbstläufer wird. Denn: „Aalen ist schwer zu bespielen und eine Mannschaft, die nie aufgibt.“ Ob die beiden Eintracht-Leihgaben Orhan Ademi und Gianluca Korte gegen ihren eigentlichen Klub spielen, ist fraglich. Sie kamen beim VfR schließlich zuletzt kaum zum Zuge. „Sie kommen aktuell nicht zu den Einsatzzeiten, die wir uns erhofft haben“, so Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold. Bei Braunschweig ist Angreifer Emil Berggreen weiter angeschlagen.

ale/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell