Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Mit Jubiläumstrikots ins Aufstiegsrennen

Eintracht Braunschweig Mit Jubiläumstrikots ins Aufstiegsrennen

Mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte auf der Brust will Eintracht Braunschweig ein Wort um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga mitsprechen. Zur neuen Saison werden die Niedersachsen wegen des 50-jährigen Jubiläums der sensationellen Meisterschaft von 1967 mit einem Traditionslogo auflaufen.

Voriger Artikel
Niederlage gegen Hertha - Abdullahi verletzt
Nächster Artikel
Gikiewicz verlässt Eintracht

Der Trainer und vier der fünf Neuen: (von links) Quirin Moll, Julius Biada, Torsten Lieberknecht, Suleiman Abdullahi und Onel Hernéndez. Es fehlt der erst kurzfristig verpflichtete Gustav Valsvik.

Quelle: Peter Steffen

Ein Anreiz für neue Heldentaten? „Das ist ein kleiner Hintergedanke“, verrät Eintracht-Manager Marc Arnold. Die Konkurrenz in der Zweiten Liga ist allerdings so groß wie selten zuvor. „Hannover und Stuttgart sind die klaren Top-Favoriten“, äußerte sich der Sportliche Leiter zum Thema Aufstieg.

Doch zwei Jahre nach dem Bundesliga-Abstieg gelten die Blau-Gelben als einer der Geheimfavoriten. „Wir wollen uns in den Top 25 in Deutschland etablieren“, sagt Arnold. „Wir haben schon Bundesliga gespielt und wollen perspektivisch dorthin zurück. Dies ist unser sportlicher Ehrgeiz.“

Großen Anteil an den guten Platzierungen in den vergangenen Jahren besaß Trainer Torsten Lieberknecht. Er geht bereits in seine neunte Saison als Eintracht-Coach. Im Frühjahr klopfte Bundesligist Werder Bremen zum wiederholten Male an, doch Lieberknecht sagte ab und blieb. „Mein Herz hängt an diesem Verein“, schwärmte er.

Arnold möchte den 2017 auslaufenden Vertrag seines kongenialen Partners gerne verlängern. „Wir befinden uns im Austausch“, sagt der Manager. „Der Wunsch ist ganz klar, dass wir weiter zusammenarbeiten wollen.“

Personell haben die Braunschweiger Macher den Kader leicht verändert. Vom Stamm wechselte Gerrit Holtmann für rund 3 Millionen Euro zum FSV Mainz 05. Neben den Defensiv-Neuzugängen Quirin Moll (Dresden) und Gustav Valsvik (Strömsgodset) wurde in der Offensive der Hebel angesetzt. Mit Julius Biada (Fortuna Köln), Onel Hernández (Wolfsburg II) und Suleiman Abdullahi, der für ungefähr 1 Million Euro von Viking Stavanger kam, soll der zuletzt stotternde Angriff wieder in Schwung kommen.

Die Vorbereitungsspiele machten Mut, vor allem Abdullahi traf. Doch beim 4:1 gegen Bastia zog sich das 19 Jahre alte Talent aus Nigeria einen Außenmeniskusriss zu und sorgte für den einzig unangenehmen Aspekt in einer sonst guten Vorbereitung.

Kommt noch ein Ersatz? „Wenn wir wissen, wie lange er genau ausfallen wird, werden wir das Thema nochmals besprechen“, erklärt Arnold. Unangenehm wird für die Eintracht auch der Start. Am Sonntag kommt Aufsteiger Würzburger Kickers zum Auftakt nach Braunschweig. „Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Im vergangenen Jahr haben wir zu Beginn gegen Sandhausen gespielt und gleich verloren. Dies sollte Warnung genug sein“, stellt Arnold klar.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell