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„Meine Spieler haben doch auch Gefühle“

Eintracht „Meine Spieler haben doch auch Gefühle“

Am Sonntag (13.30 Uhr) wollen die Braunschweiger Zweitliga-Fußballer in München ihr ganz persönliches Oktoberfest feiern - mit einem Sieg bei 1860. Der Auswärtsfluch soll endlich enden! Doch dafür müssen die Blau-Gelben erst einmal ihre Gefühle in den Griff bekommen…

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Augen zu und durch: Für Deniz Dogan (M.) und die Eintracht gibt‘s morgen ein Wiedersehen mit 1860 München.

Quelle: Photowerk (sp)

18 Ligaspiele in Folge gab‘s auf fremden Plätzen keinen Sieg, die Eintracht steht aktuell auf Rang elf, die Abstiegszone ist nur einen Zähler entfernt - das sind die Zahlen vor dem Duell in der bayerischen Hauptstadt. „Wir wissen, dass wir Druck haben und müssen damit zurechtkommen“, sagt Trainer Torsten Lieberknecht. „Ich fordere daher meine Mannschaft auf, das zu zeigen, was wir gegen Fürth gesehen haben: diesen unbändigen Willen, ein 0:2 noch aufzuholen. Und das müssen wir jetzt über 90 Minuten abrufen.“

Die Eindrücke aus dem Training in dieser Woche stimmen den 41-Jährigen dabei zuversichtlich - trotz der personellen Probleme in der Abwehr. Um jedoch in München zu gewinnen, muss das Team ein ganz anderes Gesicht zeigen als in den vergangenen Wochen. Die Blau-Gelben wirkten verkrampft, fanden gar nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Eine Kopfsache?

„Meine Spieler haben doch auch Gefühle, sie sind keine Maschinen. Sie versuchen, alles perfekt zu machen und den Fans gerecht zu werden. Wenn du mit diesen Gefühlen Fußball spielst, ist das ein super Wesenszug“, erklärt Lieberknecht. „Aber deshalb ist es mental so, dass sie sich nicht von allem freimachen können. Sie bekommen Dinge mit, die sie dann beschäftigen.“

Der AZ/WAZ-Tipp: Einfach mal den Kopf abschalten, locker aufspielen und nicht zu viel nachdenken - dann klappt‘s auch wieder mit einem Auswärtssieg.

tik

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