Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Marc Arnold und Klaus Allofs im großen Doppel-Interview: "Auf gute Nachbarschaft"

Eintracht Braunschweig / VfL Wolfsburg Marc Arnold und Klaus Allofs im großen Doppel-Interview: "Auf gute Nachbarschaft"

Zum ersten Mal seit Bestehen der Fußball-Bundesliga spielen die beiden Nachbarn VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig gleichzeitig in der höchsten deutschen Spielklasse. Vor dem Saisonstart brachte die AZ/WAZ die beiden Manager der Vereine auf neutralem Boden an einen Tisch. Am Rande des Nordcups trafen sich der Braunschweiger Marc Arnold und Wolfsburgs Klaus Allofs im Hotel Grand Elysee im schicken Hamburger Viertel Rotherbaum. Zum Interview baten VfL-Reporter Robert Schreier und Eintracht-Experte Timo Keller.

Voriger Artikel
Makiadi: Respekt vor Eintracht
Nächster Artikel
Marc Arnold und Klaus Allofs im Doppel-Interview: "Auf gute Nachbarschaft"

Marc Arnold und Klaus Allofs im großen Doppel-Interview: "Auf gute Nachbarschaft"

Quelle: cp24 (5)

Es wurde eine lange, launige Unterhaltung der beiden Ex-Profis, die allerdings nie gegeneinander gespielt haben. Im nachbarschaftlich-freundlichen Ton ging es zwischen den Managern um die neue Bundesliga-Hochburg im Osten Niedersachsens, das Verhältnis zueinander, Sponsor Volkswagen, unterschiedliche finanzielle Möglichkeiten und Klub-Philosophien

AZ/WAZ: Mit dem VfL, der Eintracht und Hannover gibt‘s jetzt erstmals drei niedersächsische Teams in der 1. Liga. Hat die Bundesliga ein neues Herzstück bekommen?
Allofs : Von der Wahrnehmung her liegt der Schwerpunkt vielleicht noch etwas mehr im Süden und im Westen. Aber es ist eine tolle Sache, dass Niedersachsen nun so stark vertreten ist. Ich finde es auch gut, dass wir mit der Eintracht die Konkurrenz jetzt im direkten Umfeld haben. Das motiviert, das hält jeden an, noch mehr zu tun. Ohne weichspülen zu wollen: Wir finden das gut.
Arnold: Und es ist ja nicht nur so, dass es jetzt mit Hannover, Wolfsburg und uns drei Mannschaften in der näheren Umgebung gibt. Mit Hamburg, Bremen und Hertha haben wir im Umkreis von 200 Kilometern wirklich eine große Anzahl an Teams. Das ist natürlich auch schön für unsere Fans, die  nicht so lange Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen. Von daher glaube ich, dass sich der Schwerpunkt vielleicht noch nicht verlagert hat, aber dass jetzt schon mehr Aufmerksamkeit da ist.

AZ/WAZ: Herr Arnold, wofür steht der VfL Wolfsburg in Ihren Augen?
Arnold : Für einen Verein, der in der jüngeren Vergangenheit mit der Meisterschaft 2009 große Erfolge gefeiert hat und der ein Riesenpotenzial hat. Ich habe den Aufstieg 1997 ja selbst mitbekommen, weil wir zeitgleich mit Hertha aufgestiegen sind. Der VfL ist seitdem konstant in der Bundesliga geblieben. Und mit der neuen Führung glaube ich, dass in den nächsten Jahren wieder Erfolge kommen werden.

AZ/WAZ : Und welches Image hat der VfL für Sie?
Arnold : Es ist ein Verein, der die Region begeistert. Natürlich hängt da im Hintergrund mit dem Volkswagen-Konzern einiges dran. Aber dennoch müssen die sportlichen Dinge erstmal geleistet werden. Und da steht der VfL für eine gute Konstanz in den letzten Jahren.

AZ/WAZ: Herr Allofs, hören Sie das gerne, wenn der Nachbar so etwas sagt? Oder gibt es weitere Dinge, für die Sie in den nächsten Jahren gerne noch stehen wollen?
Allofs : Beim ersten Reflex, wenn gefragt wird, woran man beim VfL denkt, weiß ich ja, was oben im Kopf meistens passiert. Wir wollen erreichen, dass das dann nicht nur anders formuliert wird, sondern dass gleich anders gedacht wird. Klar möchte man immer Erfolg haben. Aber beim VfL geht die Aufgabe ein Stück weiter. Wir haben eben nicht diese Tradition, wie sie die Eintracht hat. Das ist so, das kann man auch nicht aufholen. Man kann nur nach und nach neue Geschichte hinzufügen. Und das wollen wir tun. Wir wollen ein Klub werden, den man respektiert, der nicht reflexartig mit dem Geld in Verbindung gebracht wird. Geld spielt im Profifußball natürlich eine Rolle, aber das soll nicht das  sein, über das sich der VfL definiert. Es gibt ganz viele Bereiche, in denen der VfL eine Menge bewegen kann. Das wollen wir in den nächsten Jahren weiter angehen.

AZ/WAZ : Wofür steht denn Eintracht Braunschweig heute für Sie?
Allofs : Die Eintracht hat es geschafft, aus einer schwierigen Zeit wieder die Kurve zu kriegen, sich neu zu sortieren, sich wirtschaftlich wieder vernünftig aufzustellen und auch sportlich mit einer gewissen Kontinuität, einer klaren Idee und einem Konzept zu arbeiten. Das wird nicht immer, aber häufig belohnt. Und dass die Eintracht Gewicht in der Region hat, merken wir selbst.

AZ/WAZ: Herr Arnold, sehen Sie das Kompliment, wenn das so honoriert wird?
Arnold : Wir freuen uns, dass das in der Branche so gesehen wird. Ich habe schon den Eindruck, dass viele uns den Aufstieg gegönnt haben, gerade mit der Art und Weise, wie wir es gemacht haben, mit wirtschaftlich solidem Arbeiten, ohne unvernünftige Dinge zu tun. Aber wir brauchen einen langen Atem. Es hat jetzt fünf Jahre gedauert, mit Eintracht in die Bundesliga zu kommen. Das war sicher in der Form nicht geplant, wichtiger war der Aufstieg in die
2. Liga. Dass wir in zwei Jahren ganz nach oben gehen, war auf der einen Seite eine Überraschung, auf der anderen Seite aber auch das Ergebnis von konstanter, guter Arbeit. Und wenn du ab dem zweiten Spieltag auf einem der beiden direkten Aufstiegsplätze stehst, ist das auch nichts Zufälliges.
Allofs : Das ist schon außergewöhnlich. Denn in der 2. Liga gibt‘s im Verlaufe einer Saison häufig Veränderungen – mal steht man oben, dann geht einem mal die Puste aus. Auch bei der Eintracht hat man natürlich gedacht: Schaffen die das wirklich oder brechen sie irgendwann ein? Aber immer im richtigen Moment haben sie gut gespielt und gepunktet. Das war schon eine beeindruckende Saison.

AZ/WAZ : Gucken Sie denn manchmal auch neidisch in die Nachbarstadt? Gibt‘s da Dinge, die Sie auch gerne hätten?
Allofs : Nein, überhaupt nicht. Dazu kann ich aber auch noch nicht ganz genau spüren, was die Eintracht jetzt so ausmacht. Aber neidisch sind wir sowieso nicht. Der VfL ist ein Klub, der so ist, wie er ist. Daraus muss man eben seine Vorteile ziehen. Es macht wenig Sinn, andere Vereine zu kopieren. Man muss seinen eigenen Weg finden.

AZ/WAZ: Sie haben in Bremen lange selbst bei einem Traditionsverein gearbeitet. Ist das Arbeiten anders?
Allofs : Im Großen und Ganzen ist es ähnlich strukturiert. In Bremen spricht man auch von der Werder-Familie, doch am Ende sind‘s klar strukturierte Organisationen. Das ist beim VfL genauso der Fall. Was ich beim VfL wiederum nicht erwartet hatte, ist, dass der Klub so in der Stadt verwurzelt ist. Und dass wir, auch wenn es noch nicht die Dimensionen hat wie bei anderen Klubs, auch außerhalb von Wolfsburg Anhängerschaft haben. Das ist kein Klub, der nur unmittelbar um Volkswagen besteht, da steckt schon etwas dahinter.

AZ/WAZ : Herr Arnold, beneiden Sie den VfL um die wirtschaftlichen Möglichkeiten?
Arnold : Wenn du als Zweitligist hochkommst, ist es grundsätzlich immer so, dass alle anderen Vereine, die zum Teil bereits seit Jahren in der Bundesliga spielen, andere Rahmenbedingungen haben. Das ist uns allen klar. Aber es hilft ja nichts, sich nur damit zu beschäftigen. Man muss aus seinen Möglichkeiten das Beste machen. Das haben wir zuletzt ordentlich gemacht, wissen aber auch, dass die Bundesliga nochmal eine ganz andere Herausforderung ist. Das ist nicht nur das Sportliche, es geht zum Beispiel um Medienanfragen. Ich darf jetzt hier mit einem gestandenen  Bundesliga-Manager ein Interview geben. Das sind alles Dinge, mit denen wir uns beschäftigen müssen. Auch die Spieler müssen fokussiert bleiben, wenn beim Training mal drei Kamerateams dabei sind, und nicht denken: Jetzt sind wir die Allergrößten.

AZ/WAZ : Würden Sie sich manchmal wünschen, dass da ähnlich viel Unterstützung von VW wie beim VfL kommt?
Arnold : Nein, keineswegs, das hat sich so entwickelt. Wir haben mit VW schon seit Jahren einen tollen Partner an unserer Seite. Klar sind die Dimensionen andere, aber wir hatten auch schwere Zeiten, in denen wir auf die Unterstützung zählen konnten. Mit Seat haben wir einen neuen Trikotsponsor aus dem Konzern. Von daher sind wir da schon sehr gut aufgestellt.

AZ/WAZ: Herr Allofs, als Geschäftsführer beim VfL ist Ihr Draht zu VW sehr kurz. Gab es da mal die Idee, dass aus dem VfL, der Eintracht und Hannover so eine kleine PR-Familie wird?
Allofs : Nein, das sind keine Themen. Es ist nicht so, dass wir da miteinbezogen werden, was das Engagement von VW bei der Eintracht oder anderen Klubs angeht.

AZ/WAZ: Kann man die Nähe denn sportlich nutzen, etwa in der Zusammenarbeit in der Jugend? Oder herrscht da der Konkurrenzkampf vor?
Arnold : Da steht schon jeder Verein für sich und seine Ideen, die er hat. Das sehe ich eher nicht.
Allofs : Das sehe ich auch so. Wenn der Verein in der Nachbarschaft ein oder zwei Ligen unter einem spielt, kann man vielleicht voneinander profitieren. Aber jetzt sind wir nun einmal sportliche Konkurrenten. Und dann geht es auch darum, wer seine Spieler schon früh genug in der Jugend an sich binden kann. Da sehe ich weniger Anknüpfungspunkte. Was nicht heißen muss, dass man nicht dennoch zusammenarbeitet. Es gibt in jedem Team Spieler, bei denen es mal nicht so recht weitergeht. Warum soll man nicht auch mal mit dem Nachbarn in Verbindung treten, um solche Dinge zu diskutieren?

AZ/WAZ: Also auf der gleichen Ebene, wie man jetzt mit Schalke, Bremen oder jeder anderen Mannschaft spricht?
Allofs : Ja, ich würde da keinen großen Unterschied machen. Wir müssen uns nur die Transferpolitik anschauen, das ist ja etwas anders gelagert. Wenn sich die Eintracht in der 1. Liga stabilisiert, was wir hoffen, dann wird sich das auch verändern.

AZ/WAZ: Gab‘s das schon einmal in den vergangenen Jahren, dass Sie auf den einen oder anderen Spieler aus Wolfsburg geguckt haben und es dann einfach nicht machbar war?
Arnold : Es gab hin und wieder Kontakt, wir haben mal telefoniert. Ich hatte auch mal mit Herrn Magath gesprochen, um sich auszutauschen und zu schauen, was für Möglichkeiten es gibt. Aber es war so, dass wir am Ende nicht zusammengekommen sind.

AZ/WAZ : Ist es für Sie bewundernswert, was die Eintracht in den vergangenen Jahren mit wenig Ablösesummen geleistet hat, Herr Allofs?
Allofs : Natürlich. Aber es ist nun mal so, und damit will ich das gar nicht kleinreden, dass die Eintracht aus einer ganz anderen Situation kommt. Ich kenne diese Entwicklung in gewisser Weise aus Bremen. In dieser Phase, wenn der kurzfristige Erfolg da ist, kann man viele Dinge machen, und die werden einem dann auch abgenommen. Aber das über einen langen Zeitraum durchzuhalten, wird nicht so einfach sein. Ich bin gespannt, wie die Eintracht das löst.
Arnold : Das wird auch gar nicht gehen, das sehen wir jetzt schon. Es ist schwieriger geworden, Spieler zu finden, die die Qualität haben, die wir nun brauchen. Und ablösefreie Spieler zu finden, ist ganz schwer. Alle anderen kosten dann eben Ablöse, das ist nun mal so. Anders wirst du da nicht mitspielen können. Es ist immer auch eine Frage der Größe und der Möglichkeiten, das ist klar. Aber da wird die Luft auf jeden Fall dünner.
Allofs : Es ist grundsätzlich schwierig, ein Konzept über die Jahre stur weiterzuführen. Man muss sich immer auch an die  wachsenden Erwartungen anpassen. Am Ende muss immer stehen, dass man nicht mehr Geld ausgibt, als man einnimmt. Dann kann sich ein Konzept auch langsam verändern und ist trotzdem noch gut. Das ist auch das, was wir wollen. Wir wollen die Mittel, die uns zur Verfügung stehen, sinnvoll einsetzen. Dass man bei Personalentscheidungen auch mal falschliegen kann, ist normal.

AZ/WAZ: Herr Arnold, für die Braunschweiger ist das Spiel gegen den VfL gar nicht das richtige Derby, sondern das gegen Hannover. Sehen Sie das auch so?
Arnold : Von der Entfernung her ist es eher der VfL. Aber wir haben vorher ja auch von Tradition gesprochen. Und von daher ist es dann Hannover.
Allofs : Auch wenn‘s vielleicht nicht das einzige Niedersachsen-Derby ist: Das Positive daran ist doch, dass es sich dann auf die sportliche Rivalität beschränkt, dass es absolut friedlich abgeht. Ich kenne das aus der Geschichte zwischen Werder und dem HSV. Da steckt viel Brisanz drin, und manchmal geht das dann zu weit. Aber so wie ich das bisher gehört habe, herrscht zwischen dem VfL und der Eintracht insgesamt eine friedliche Grundstimmung. Es wäre schön, wenn wir das erhalten könnten.

AZ/WAZ: Kann man diesen Derby-Charakter den Spielern heutzutage überhaupt noch vermitteln? Nur sehr wenige kommen ja aus der Region...
Allofs : Natürlich kann man das weitergeben. Sicher ist das so, dass neue Spieler – insbesondere, wenn sie aus dem Ausland kommen – zu Beginn mit so einem Derby nicht so viel anfangen können. Wenn man dann da ist und diese Verbindung zwischen Verein und Fans mal gespürt hat, dann bekommt man ein besseres Gefühl dafür, dass man solche Spiele gegen den unmittelbaren Nachbarn besser gewinnt. Auch der Trainer hat dafür ein Gespür, dass das eine große Rolle spielt.
Arnold : Bei uns ist das kein Problem. Es ist ja so, dass die Mannschaft in großen Teilen schon lange in Braunschweig spielt. Der Trainer ist bereits seit zehn Jahren hier, ich bin fünf Jahre dabei. Wir wissen das alles sehr genau, haben in den vergangenen Jahren immer nach Wolfsburg und Hannover aufgeschaut. Und wenn man jetzt die Chance hat, gegen diese Teams zu spielen, ist das noch mal ein Funken mehr.

AZ/WAZ : Haben Sie sich in dieser Zeit auch ein bisschen an diesen Vereinen orientiert?
Arnold : Natürlich. Die Trainingsbedingungen beim VfL sind hervorragend, auch bei anderen Vereinen schaut man sich mal um, wie die das so machen. Wir haben jetzt mit dem Nachwuchsleistungszentrum ganz tolle Möglichkeiten, etwas aufzubauen, werden demnächst eine Rasenheizung auf dem Trainingsplatz bekommen. Das sind strukturelle Dinge, die nun nachkommen. Aber erstmal musste der sportliche Erfolg da sein, um solche Sachen zu machen. Uns war immer klar, dass wir auf sportlicher Seite in Vorleistung treten müssen.

AZ/WAZ : Sind Sie denn häufiger mal in Wolfsburg?
Arnold : Ja, ich habe sogar eine Dauerkarte für die Autostadt. Wir sind relativ oft dort mit der Familie, gerade jetzt im Sommer. In der Innenstadt jedoch weniger, da kenn‘ ich mich jetzt nicht aus.

AZ/WAZ: Und umgekehrt? Fahren Sie oft nach Braunschweig, Herr Allofs?
Allofs: Ich war schon einige Male da. Meine Frau ist häufiger zum Einkaufen dort. Was mir vorher nicht so bewusst war, ist, wie viel Geschichte in der Stadt steckt. Das ist schon sehr interessant. Also Berührungsängste gibt es da nicht.

AZ/WAZ: Herr Arnold, wo landet der VfL denn in dieser Saison?
Arnold (lacht): Eine super Frage...
Allofs : Das ist ja so, als wenn ich fragen würde, wie viele Abonnenten ihre Konkurrenz im nächsten Jahr hat.

AZ/WAZ: Aber Konkurrenz belebt doch das Geschäft...
Arnold : Okay, aber es ist ganz schwierig, da etwas vorherzusagen. Der VfL hat eine sehr stabile Rückrunde gespielt. Wenn er da weitermacht, dann wird er eine gute Rolle spielen. Ob es dann wirklich europäisch wird, muss man sehen. Die Konkurrenz ist groß, dort oben geht es eng zu.

AZ/WAZ: Herr Allofs, bleibt die Eintracht in der Liga? Oder trauen Sie ihr sogar eine Überraschung zu?
Allofs : Für die Bundesliga ist wichtig, dass man gut aus den Startlöchern kommt. Ich glaube, dass die Mannschaft eingespielt ist und taktisch sehr gut funktioniert. Das sind erstmal die Voraussetzungen, um gut aus den Startlöchern zu kommen. Es hängt von vielen Dingen ab, aber ich glaube schon, dass sie das Zeug dazu haben, in der Liga zu bleiben. Und wer weiß, was alles passieren kann. Aber ich hoffe, dass wir vor der Eintracht landen. Das ist unser erstes Saisonziel. (lacht)

AZ/WAZ : Herr Arnold, ist es auch ein Saisonziel von Ihnen, gerade aus den Derbys viel zu holen?
Arnold : Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen. Das sind sicherlich nochmal i-Tüpfelchen für uns. Aber wir werden den Fokus jetzt nicht nur auf diese vier Spiele legen.
Allofs : In unseren Köpfen spielt das Spiel gegen die Eintracht noch keine Rolle. Wir fahren jetzt erstmal nach Hannover und wollen dort gewinnen.

tik/rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Eintracht Braunschweig / VfL Wolfsburg
Marc Arnold und Klaus Allofs im großen Doppel-Interview: "Auf gute Nachbarschaft"

An diesem Wochenende startet die Fußball-Bundesliga in die neue Saison – und erstmals stehen sich in der höchsten deutschen Spielklasse Aufsteiger Eintracht Braunschweig und der VfL Wolfsburg gegenüber. Bevor es losgeht, sprachen Robert Schreier und Timo Keller für die PAZ mit den beiden Managern Marc Arnold (Eintracht) und Klaus Allofs (VfL) über das Verhältnis, das Image und die Saisonziele der beiden niedersächsischen Rivalen.

mehr