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Lob für die Youngster

Eintracht Lob für die Youngster

Braunschweig. Die kleine Hoffnung lebt weiter: Durch das 4:2 gegen Erzgebirge Aue am Montagabend hat Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig die Aufstiegsränge nach wie vor in Sichtweite. Doch der Sieg war hart erkämpft.

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Das Kopfballtor: Emil Berggreen traf wieder am Montagabend.

Quelle: Nigel Treblin

„Daran wollen wir gegen Frankfurt anknüpfen“, sagt 1:0-Torschütze Jan Hochscheidt, der nach seinem Treffer gegen seinen Ex-Klub Aue bewusst auf großen Jubel verzichtete. Er lobte vor allem die Youngster, mit denen er in der Offensive zusammenspielte: „Julius und Gerrit haben super Leistungen gezeigt und uns weitergeholfen.“

In der Tat: Gerrit Holtmann hatte Hochscheidt das 1:0 mustergültig aufgelegt - und dessen U23-Kollege Julius Düker nach seiner Einwechslung so viel Schwung gebracht, dass Braunschweig die Partie noch drehte. „Gerrit hat sich hervorragend eingefügt“, lobte auch dessen Trainer Torsten Lieberknecht, der den Nachwuchskräften seit Wochen immer wieder Spielzeit gibt. Einer von ihnen, Maximilian Sauer, muss jedoch am Sonnabend (13 Uhr) gegen den FSV Frankfurt pausieren. Er sah gegen Aue die Ampelkarte und ist ein Spiel gesperrt.

Ein Extra-Lob hatte der Coach auch für seinen Keeper parat: „Giki war in den spielentscheidenden Situationen auf dem Posten.“ Rafal Gikiewicz habe damit eine „tolle Reaktion“ auf das Aalen-Spiel gezeigt, in dem er sich einen schwerwiegenden Fehler geleistet hatte.

Und auch die Fans, die ihr Team selbst beim Stand von 1:2 unterstützt hatte, bekamen Anerkennung: „Die Zuschauer haben eine wichtige Rolle gespielt, am Ende haben wir auch für sie die drei Punkte geholt“, sagte beispielsweise Verteidiger Saulo Decarli.

Überglücklich war natürlich Angreifer Emil Berggreen, der nach einer Flaute von fünf Spielen ohne Tor seinen zweiten Treffer für die Eintracht erzielte - übrigens wieder an einem Montagabend. „Ich bin sehr glücklich, das Tor erzielt zu haben, und noch glücklicher, dass wir als Team gewonnen haben“, sagte der lange Däne.

Als nächstes kommt mit Frankfurt wieder ein Team aus der unteren Tabellenhälfte. Doch diesmal soll es gleich von Beginn an richtig gut laufen. Offensivmann Hendrick Zuck: „Wir haben diese Saison gegen Mannschaften, die unten stehen, nicht gut ausgesehen. Das müssen wir ändern. Dafür war die Leistung in der zweiten Hälfte ein guter Anfang.“

ale

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