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Lieberknechts Wutrede: „Sind nur dieser Piss-Verein“

Eintracht Braunschweig Lieberknechts Wutrede: „Sind nur dieser Piss-Verein“

Da war einer richtig geladen: Torsten Lieberknecht, Coach des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten, ließ seinem Frust nach dem 0:4 am Samstag beim HSV freien Lauf. Ziel seiner Verbalattacke: Schiri Knut Kircher.

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Schimpfte auf den Schiedsrichter: Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht fand nach dem 0:4 beim HSV deutliche Worte.

Quelle: Hübner

Schon während der Partie regte sich Lieberknecht häufig an der Seitenlinie auf. Das Fass zum Überlaufen brachte offenbar die Szene, die zum Hamburger 2:0 führte. Maximilian Beister setzte sich mit beherztem Körpereinsatz gegen Abwehrboss Deniz Dogan durch. Eine Szene, die man sicher abpfeifen kann – aber nicht muss. Eintrachts Coach sah das jedoch anders: „Vielleicht hätte man beim 0:2 auch mal ein Foul geben können, bei aller Liebe.“

Und erst einmal in Fahrt, legte Lieberknecht am NDR-Mikrofon nach: „Es gab dann wieder Momente, wo du merkst, du bist dieser kleine Piss-Verein, der bei den Schiedsrichtern nicht diese Wahrnehmung hat. Die 50:50-Entscheidungen fallen immer für die Großen aus. Wenn du andauernd Freistöße gegen dich bekommst, vielleicht der eine oder andere berechtigt, und Eckstöße, die keine waren, dann tut das auch weh. Und dagegen kämpfen wir seit dem ersten Spieltag. Wir müssen nicht nur auf dem Platz kämpfen wie die Berserker, sondern mit viel mehr Dingen.“

Das war deutlich! Am Sonntag, einen Tag nach dem Spiel beim HSV, relativierte Lieberknecht seine Aussagen via Vereins-Homepage jedoch etwas: „Es soll auf keinen Fall der Eindruck erweckt werden, dass wir die Schuld für die Niederlage beim Schiri suchen. Wir suchen die Fehler bei uns!“ Für ihn gehören Emotionen und Leidenschaft eben zum Fußball dazu: „Glatt gebügelt bin ich nicht.“

tik

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Nein, der war ausnahmsweise nicht drin: Diesen Versuch konnte Eintrachts Keeper Daniel Davari (l.) abwehren, doch am Ende siegte der HSV (M. Maximilian Beister) verdient mit 4:0.

Oje, so wird das nichts in der 1. Liga, liebe Eintracht! Braunschweigs Bundesliga-Fußballer kassierten am Samstag eine 0:4-(0:2)-Pleite beim Hamburger SV. Wieder mal fehlte den Blau-Gelben in den wichtigen Szenen die Cleverness - dabei hatten sie so vielversprechend begonnen...

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