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Lieberknecht setzt weiter auf Vielseitigkeit im System

Fußball - 1. Liga Lieberknecht setzt weiter auf Vielseitigkeit im System

Mit dem Pokalspiel am Sonntag bei Arminia Bielefeld endet die Vorbereitung für den Braunschweiger Fußball-Bundesligisten - doch auf ein festes System hat sich Coach Torsten Lieberknecht immer noch nicht festlegt. Stattdessen will er mit Flexibilität punkten.

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Ist Positionswechsel gewohnt: Der neue und alte Eintracht-Kapitän Dennis Kruppke weiß, dass Flexibilität weiter wichtig sein wird.

Welche Formationen stehen zur Auswahl? Beim 0:3 gegen West Ham begann die Eintracht in einem 4-4-2 mit zwei offensiven Mittelfeldspielern auf den Außenbahnen. Später schwenkten die Blau-Gelben auf ein 4-2-3-1 um. Das Zentrum wurde kompakter, das Spiel der Blau-Gelben insgesamt stabiler. Eine andere Alternative ist das 4-1-4-1, wie es inzwischen Pep Guardiola auch bei Triple-Gewinner Bayern München eingeführt hat. Lieberknecht ließ bereits vor drei Jahren in der 3. Liga so spielen - damals mit großem Erfolg. Der Vorteil: Es begünstigt das schnelle Umschalten nach Ballgewinnen.

„Wir wollen auch in Zukunft flexibel bleiben“, erklärt Eintrachts Coach. Für seine Philosophie ist es entscheidend, dass die Spieler mehr als nur ein System beherrschen. „Wichtig ist, dass wir uns immer gut auf den Gegner einstellen“, sagt Lieberknecht weiter. Daher habe es im Hinblick auf das Spiel in Bielefeld auch nichts zu bedeuten, dass er gegen West Ham mit einem 4-4-2 begonnen hat: „Das heißt nicht, dass das unser präferiertes System ist.“ Die Engländer traten in einem 4-1-4-1 an, die Arminen spielten zuletzt in einem 4-3-2-1 gegen Union Berlin (1:1).

Die Profis tragen die Philosophie des Trainers mit. „Wir haben schon gezeigt, dass wir in jeder Formation gut spielen können“, erklärt Dennis Kruppke. Auch das Training ist so zugeschnitten, dass die Spieler möglichst viele Laufwege auf dem Platz blind beherrschen. „Jeder muss sich damit auseinandersetzen“, so der Kapitän, dem es keine Probleme bereitet, während des Spiels die Position zu wechseln: „Ich bin das ja schon gewohnt.“

tik

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